Research I Indizes

weitere Kolumnen & Analysen

Anzeigen

Geldanlage-Report: Bitcoin Group vs. GFT Technologies oder: Spekulieren vs. Investieren!

Armin Brack - Indizes - Kryptowährungen - 13.11.2017 - Interactive Chart: XETR:GFT - XETR:ADE

Lieber Geldanleger, anhand eines Vergleichs der Bitcoin Group SE, einer Holding mit dem Schwerpunkt Kryptowährungen und Blockchain, mit der GFT Technologies, einem IT-Dienstleister im Bankensegment, will ich Ihnen heute den Unterschied zwischen Spekulieren und Investieren verdeutlichen - und die Konsequenzen die sich daraus für ihre Anlagestrategie ergeben.

Auf die Idee für dieses Thema brachte mich der Kursabsturz der bisher noch im TecDAX notierten GFT im Jahresverlauf und der zeitgleich erfolgte sensationelle Kursanstieg der Bitcoin Group. Im Ergebnis sieht das nun so aus, dass die Bitcoin Group im Moment eine Marktkapitalisierung von ca. 390 Millionen Euro aufweist und GFT Technologies von rund 290 Millionen Euro. Meiner Ansicht nach ist diese Bewertungsdifferenz aus fundamentaler Sicht vollkommen absurd.

Schnittmenge Blockchain

Wo liegt überhaupt die Schnittmenge der beiden Firmen? Bei der Blockchain-Technologie!

Nochmal ganz kurz erklärt: Unter "Blockchain" versteht man eine große Datenbank, die nicht auf einem einzigen Server liegt, sondern dezentral auf viele Rechner verteilt ist - und jeder Teilnehmer hat im Prinzip die gleichen Zugriffsrechte. Bei der praktischen Anwendung können sich daraus zwei Vorteile ergeben: Käufer und Verkäufer können direkt Werte austauschen, ohne dass dafür eine dritte Partei als Vermittler (z.B. Clearing-Haus) vonnöten wäre. Und durch die Dezentralität besteht eine erhöhte Sicherheit vor Hackerangriffen.

Welche Rolle spielt die Blockchain bei den beiden Firmen? Bei der Bitcoin Group betreibt deren momentan einzige Beteiligung, die Bitcoin Deutschland AG, nach eigenen Angaben Deutschlands einzigen Handelsplatz für den Bitcoin. Anleger können also über diese Plattform Bitcoins und inzwischen auch die Kryptowährung Ethereum kaufen und verkaufen. Die Differenzierung vom Wettbewerb rührt daher, dass die Bitcoin-Bestände der Kunden regelmäßig durch eine öffentlich rechtlich bestellte deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft werden.

GFT Technologies hat drei Teams gegründet, eins in England, eins in Italien und eins als Kooperationsprojekt zwischen Deutschland und Spanien. Diese Teams kennen die Prozesse bei ihren jeweiligen Bankkunden sehr genau und machen dann Vorschläge, wie sich Bankenprozesse mit der Blockchain besser abbilden lassen.

Erfolgreiches Proof of Concept bei GFT

Darüber hinaus haben die Stuttgarter bereits einige so genannte Proof of Concept-Projekte erfolgreich durchgeführt. Beispielsweise ist da das "Emerald"-Projekt zu nennen, in dem GFT mit der Royal Bank of Scotland den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr von verschiedenen Währungen ohne zentrales Clearing testet.

Clearing bedeutet letztlich soviel wie Abrechnung, Abwicklung oder Freigabe. Dabei werden gegenseitige Forderungen, Verbindlichkeiten und Lieferverpflichtungen festgestellt. Beispielsweise ist die Deutsche Börse AG die Clearing-Stelle für viele Wertpapiertransaktionen, die über deutsche Broker und Börsen abgewickelt werden.

Die Anforderung bei Emerald war nun, den Zahlungsverkehr ohne Clearing genauso schnell hinzubekommen wie mit einem zentralen Clearing. Konkret sollten 100 Transaktionen pro Sekunde ins System gebracht werden und zwar in einer Umlaufzeit von 25 Sekunden (was ausreichend für ein Zahlungssystem auf nationaler Ebene ist). Das ist gelungen.

CEO Marika Lulay: "Wir waren also mit der Blockchain-Technologie, die anerkanntermaßen noch nicht voll skaliert und noch nicht die schnellste ist, genauso fix wie die Bestandssysteme. Ohne Clearing dazwischen, sondern direkt! Jetzt stellen Sie sich vor, die Technologie wird schneller..." Und weiter: "Dieses Verfahren ist genauso sicher wie die Bestandssysteme, die von außen abgesichert werden. An sich ist die Blockchain sogar sicherer, weil die Transaktionen über viele Knotenpunkte verteilt laufen. Die müssten alle gleichzeitig gehackt werden, um die Blockchain anzugreifen."

Emerald ist also technisch ein großer Erfolg. Was das Beispiel aber auch zeigt ist, wie tief GFT in die Entwicklung einer solchen konkreten Anwendung für die Blockchain involviert ist und wieviel Know-how dabei vorhanden ist. Man ist darüber hinaus in entsprechenden Gremien aktiv. Es wird ständig ausgetestet, was geht und was eben nicht.

Deshalb nehme ich es auch sehr ernst, wenn Lulay sagt: "Die Blockchain wird nicht von heute auf morgen alles verändern. Aber wenn Banken heute diese Option in ihren Systemen und Prozessen nicht berücksichtigen, werden sie in fünf oder zehn Jahren ein großen Problem haben. Dann werden viele Verfahren auf Blockchain umgestellt sein und Banken senken damit ihr Prozesskosten dramatisch - und können in der Folge günstigere Services anbieten. Banken, die das nicht machen, bekommen Kostenprobleme."

Das verdeutlicht aus meiner Sicht zwei Dinge: Das Potenzial der Blockchain-Technologie ist riesig, aber die Entwicklung wird Zeit brauchen. Auch deshalb, weil die Banken sich zwar offiziell in Bitcoin-Konsortien wie z.B. R7 oder Hyperledger zusammenschließen, aber nicht wirklich zusammenarbeiten, sondern sich eher noch misstrauisch beäugen.

Zudem stehen viele Institute unter einem enormen Kostendruck, was zur Folge hat, dass zwei der wichtigsten Kunden von GFT, die Deutsche Bank und Barclays ihr IT-Budgets kurzfristig offenbar dramatisch zurückgefahren haben. Im zweiten Quartal sind nur wegen dieser beiden Kunden 37 Millionen Euro an Umsätzen für GFT weggebrochen. Obwohl das Geschäft mit so genannten Retail-Banken (also "normalen" Geschäfts- und Privatkundenbanken ohne Handelsabteilungen) speziell in Südeuropa sehr gut läuft, konnten die Schwaben das nicht ausgleichen.

Man musste im Jahresvergleich die Prognosen gleich zweimal senken. Das nahmen die Börsianer dem Unternehmen sehr übel, zumal man noch im August letzten Jahres die Umsatzprognose angehoben hatte. Auch der sehr erfahrene und erfolgreiche Ex-CEO Ulrich Dietz, der seit Gründung 30 Jahre lang kontinuierlich Mitglied der Geschäftsleitung und Ankeraktionär des Unternehmens war, wurde von den Entwicklungen rund um den Brexit und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten auf dem falschen Fuß erwischt.

Obwohl GFT schnell gegengesteuert hat als die Probleme deutlich wurden (Forcierung der Expansion im Retail-Segment, u.a. durch eine kleinere Übernahme in Spanien, Umstellung der Vertriebsstruktur in den Problemmärkten Großbritannien und USA; Firmen aus der Industrie, zunächst im Raum Stuttgart als neue Kunden-Zielgruppe usw.), reagierte der Markt unerbittlich. Die Aktie zerbröselte es vom Hoch bei 32,70 Euro Ende 2015 bis auf aktuell nur noch rund 11 Euro.

Und wie so oft, dieser Seitenhieb sei erlaubt, "hauen" die meisten Analysten erst jetzt so richtig "drauf", als die Aktie bereits massiv abgestürzt ist. Kepler Cheuvreux hat nun innerhalb von sechs Wochen das Kursziel gleich dreimal reduziert von 15 über 12,50 bis auf 10 Euro am Freitag.

WKN / Kürzel: 580060 / GFT
Börsenwert: 289 Mio. EUR
KGV 17e/18e: 18/15
Kurs: 10,96 EUR

Natürlich kann man argumentieren, dass die Aktie auf Basis der aktuellen Zahlen bzw. Schätzungen immer noch nicht wirklich günstig aussieht (Marktkapitalisierung 290 Millionen Euro; erwarteter Gewinn vor Steuern in 2017 ca. 18 Millionen Euro). Aber zum einen werden anderen IT-Dienstleistern KGVs von 30 und mehr zugestanden und zum anderen frage ich mich, warum eigentlich keiner von der Blockchain-Fantasie bei GFT Technologies spricht?

Extreme Gewinnsteigerung bei der Bitcoin Group

Umgekehrt wird die Bitcoin Group damit aber geradezu überschüttet. Schauen wir uns mal die Halbjahreszahlen an: Der Umsatz kletterte um 128 Prozent auf 1,8 Millionen Euro und das Ergebnis vor Steuern um sage und schreibe 240 % auf 1,2 Millionen Euro. Aber: "Ursächlich für den Anstieg essenzieller Kennziffern ist der dynamisch gestiegene Bitcoinkurs und der damit verbundene Wert der vom Konzern gehaltenen Bitcoin-Bestände", heißt es wörtlich der Meldung.

Daraus lassen sich kritisch betrachtet zwei Dinge folgern: Erstens ist der Umsatz im ersten Halbjahr trotz des Bitcoin-Booms immer noch sehr überschaubar gewesen. Zweitens kommt der ohne Zweifel imposante Gewinnanstieg nicht durch die Profitabilität des Geschäftsmodells zustande, sondern durch den Anstieg des Bitcoin-Kurses und dem im Vergleich zu den vorigen Quartalen gestiegenen Bestand an Bitcoins.

Ich will gar nicht bestreiten, dass das zweite Halbjahr angesichts der anhaltenden Preissteigerungen beim Bitcoin und der dynamisch steigenden Kundenzahl der Bitcoin Deutschland AG nochmals dramatisch besser werden wird. Selbst wenn sich der Bestand weiter auf 5.000 Bitcoins erhöht haben sollte und man den aktuellen Kurs von ca. 7.000 US-Dollar je Bitcoin heranzieht, kommt man aber nur auf "zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte" von 35 Millionen Euro. Die Marktkapitalisierung liegt aber wie gesagt bei 390 Millionen Euro. Mir ist nicht ganz klar, wie die Bewertung des Geschäftsmodells von rund 350 Millionen Euro zu rechtfertigen sein soll?

Selbst wenn meine Annahmen noch viel zu konservativ und sich der Bestand auf ca. 10.000 Bitcoins erhöht hat (zur Erklärung: Die Bitcoin Deutschland AG berechnet seinen Kunden die Gebühren in Bruchteilen von Bitcoins, die dann in das Eigentum des Unternehmens übergehen. Offenbar hat man diese Bitcoins bisher überwiegend in eigenen Bestand behalten und nicht in Euro oder US-Dollar umgewechselt. Daher steigt der eigene Bestand an Bitcoins umso dynamischer an, je mehr über die Plattform gehandelt wird), so sind das immer noch "nur" 70 Millionen Euro an Vermögenswerten.

WKN / Kürzel: A16144 / ADE
Börsenwert: 389 Mio. EUR
KGV 17e/18e: 150/k.A.
Kurs: 77,70 EUR

Und hier sind wir beim Thema Spekulation: Wer jetzt die Aktien der Bitcoin Group kauft, spekuliert letztlich entweder auf

a) einen weiteren dramatischen Anstieg des Bitcoin-Kurses und damit der Vermögenswerte der Bitcoin Group oder

b) darauf, dass die Bitcoin Group in der Lage ist, neue Beteiligungen zu finden, die einen großen Mehrwert bringen (hier könnte sich in Kürze was tun, u.a. weil der Verwaltungsratsvorsitzende der Bitcoin Group, Martin Rubensdörffer, auch bei der BrainCloud AG (zukünftig: Advanced Blockchain AG) neu im Aufsichtsrat ist. Letztere hat wiederum eine Beteiligung an der Berliner nakamoto.to-GmbH aufgebaut, die an der angeblich "nächsten Evolutionsstufe" der Blockchain arbeitet. Denkbar wären hier beispielsweise Querbeteiligungen, weil man die leicht durch einen Aktientausch umsetzen könnte, ohne dass eine Kapitalerhöhung erforderlich würde).

Beides sind Spekulationen ohne Sicherheitsnetz. Vor allem aber fehlt meiner Meinung nach komplett die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells. Schon jetzt gibt es Dutzende Kryptobörsen weltweit (über die sich noch viel mehr Kryptowährungen handeln lassen) und im Prinzip wäre es auch für Konkurrenten mit relativ wenig Entwicklungsaufwand möglich, eine Konkurrenz-Plattform zu etablieren. Allen voran könnte man hier die Fidor-Bank nennen, über deren Programmierschnittstelle (API) der Expresshandel von bitcoin.de ja läuft.

Das wird früher oder später auch passieren und selbst wenn sich der Bitcoin und andere Kryptowährungen als Anlageklasse etablieren sollten und ein anhaltend reger Handel gegeben sein wird, so dürften die erzielbaren Margen äußerst niedrig sein. Denn: Die Blockchain-Technologie zielt ja gerade darauf ab, den Handel günstiger zu machen und Mittelsmänner auszuschalten. Das heißt mehr noch als bei z.B. Aktienbrokern könnte ein gnadenloser Preiskampf einsetzen. Zudem ist es ja alles andere als eine ausgemachte Sache, dass der Bitcoin tatsächlich auf ewige Zeiten, die dominierende Kryptowährung bleiben wird.

Das alles blendet der Markt im Moment komplett aus. Die Bitcoin Group wird als der deutsche Kryptowährungs-Star gefeiert, während die GFT wahlweise Hohn und Spott oder Beleidigungen enttäuschter Anleger über sich ergehen lassen muss.

Nur zur Klarstellung: Ich habe überhaupt nichts gegen die Bitcoin Group. Oliver Flaskämper, der über seine Priority AG Mehrheitsaktionär bei der Bitcoin Group ist und damit hinter den Kulissen die Fäden zieht, hat hier früh den richtigen Riecher für die fulminante Entwicklung des Kryptowährungsmarkts gehabt und strategisch alles richtig gemacht.
Umgekehrt kann man der GFT Technologies vorwerfen, die Marktsituation bei der Banken-IT zuletzt falsch eingeschätzt zu haben und seine Anleger relativ lange über das sich eintrübende Geschäft im Unklaren gelassen zu haben.

Gegenüberstellung der Bewertung

Aber letzten Endes - und das ist mein entscheidender Punkt - ergibt sich der faire Aktienkurs aus den abdiskontierten zukünftigen Cashflows eines Unternehmens. Und hier haben wir auf der einen Seite GFT Technologies, ein seit 30 Jahren am Markt etablierter Player, der seine Umsätze von 2012 bis 2016 von 230 auf 420 Millionen Euro gesteigert hat, den Nettogewinn von acht auf 24 Millionen Euro verdreifacht hat und insgesamt in diesem Zeitraum rund 35 Millionen Euro an Dividenden ausgeschüttet hat. Ein Unternehmen das 4800 Mitarbeiter in zwölf Ländern beschäftigt und das Geschäft neben dem europäischem Raum auch nach Mexiko sowie nach Süd- und Nordamerika expandiert hat. Das technische Know-How im Unternehmen ist immens (wie ich oben ansatzweise beschrieben habe).

Selbst im extrem schwierigen Jahr 2017 dürfte GFT noch 14 bis 15 Millionen Euro netto verdienen. Dabei sind die Geschäftsaussichten für die kommenden Jahre alles andere als schlecht. Die Digitalisierung im Bankenbereich hat noch einen langen Weg vor sich. Die Regulierung der Branche nimmt tendenziell zu. Das sind vom Prinzip gute Rahmenbedingungen. Entsprechend soll der Gewinn ab 2018 wieder deutlich anziehen und das ehrgeizige Ziel eines Umsatz in Höhe von 800 Mio. Euro und einer EBITDA-Marge von rund zwölf Prozent soll nach wie vor erreicht werden, nur eben erst in 2022 statt in 2020.

Die Bitcoin Group dagegen wird im Jahr 2017 erstmals nennenswerte Gewinne erzielen bei einem Umsatz von geschätzt maximal fünf Millionen Euro. Umsätze und Gewinne in den kommenden Jahren sind nicht annähernd prognostizierbar, da sie im Moment quasi ausschließlich an der Entwicklung des Bitcoin-Preises und des Handelsvolumens hängen, das über die eigene Plattform abgewickelt wird. Der Markt geht aber auf Basis der aktuellen Marktkapitalisierung für die kommenden Jahre von weiteren dramatischen Steigerungen aus.

MEIN FAZIT:

Anleger, die Bitcoin Group-Aktien kaufen, spekulieren, die die GFT-Aktien kaufen, investieren. Ich will das nicht werten. Beides hat seine Berechtigung. Aber zwei Punkte sind mir wichtig:

Erstens bin ich der festen Überzeugung, dass auch Kryptowährungs- und Blockchain-Enthusiasten, die mittel- und langfristig von den Chancen der Technologie profitieren möchten, bei GFT Technologies besser aufgehoben sind als bei der Bitcoin Group.

Und zweitens finde ich die Kurzsichtigkeit des Marktes beim Thema Bitcoin/ Blockchain frappierend. Die Marktteilnehmer blicken nur von Quartalsergebnis zu Quartalsergebnis und schießen bei der jeweiligen Interpretation vollkommen übers Ziel hinaus. Kaum jemand macht sich die Mühe zu überprüfen, wo wirklich Know-how vorhanden ist und wer auf mittel- und langfristige Sicht gut positioniert ist.

Autor: Armin Brack, Chef-Redakteur Geldanlage-Report - www.geldanlage-report.de

Hinweispflicht nach §34b WpHG: Die Geldanlage-Report-Redaktion ist bei GFT Technologies zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels investiert. Es können also Interessenskonflikte vorliegen. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Der Geldanlage-Report erscheint wöchentlich und liefert ihnen hochwertige Tipps rund um die Themen Geldanlage und Trading. Sie erhalten konkrete Analysen zu Aktien, Rohstoffen und Zertifikaten. Jetzt gratis anmelden und die aktuelle Ausgabe lesen: http://www.geldanlage-report.de

Disclaimer und Haftungsausschluss

Der Geldanlage-Report (kurz GR) ist ein Informationsdienst für spekulativ orientierte Anleger, die zur Steigerung Ihrer Rendite nach hochprofitablen Anlagemöglichkeiten suchen. Der GR sieht dieses Potential nicht zuletzt Aktien, Hebel- und Turbo-Zertifikaten, sowie Optionsscheinen. Der GR stellt seinen Newsletter-Abonnenten die auf der Internetpräsenz und im kostenlosen Börsenbrief veröffentlichten Informationen zur Verfügung. Diese umfassen die Beschreibung und Umsetzung einer erfolgreichen Handhabung von Aktien und Derivaten. Konkrete Handelsvorschläge mittels Kauf- und Verkaufsempfehlungen werden nicht gegeben. Der GR erscheint einmal wöchentlich. Alle übermittelten bzw. bereitgestellten Informationen geben die Meinung, Gedanken und Intuitionen der bei GR beschäftigten Autoren wieder und stellen insbesondere keine Beratung dar.

Sie sind keine Aufforderung zum Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts kann nicht übernommen werden. Die in der Vergangenheit erzielten Gewinne sind keine Gewähr für die Zukunft. Keinesfalls sollten Sie anhand der Information unreflektiert Anlageentscheidungen treffen. Die von GR bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die eigene Recherche, sowie Beratung durch Ihre Hausbank oder einen Anlageberater. Zu der Natur von Anlageentscheidungen und damit zusammenhängender Informationen gehört, dass sie auch falsch sein können.

Marktticker

Quotes by TradingView

Research

weitere Kolumnen & Analysen

Anzeigen

Auslandsaktien: Vorweihnachtliche Bescherung im Einzelhandel

Börse Frankfurt - Indizes - 23.11.2017
23. November 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit dem heutigen Erntedankfest beginnt in den USA für viele die heiße Phase der Weihnachtseinkäufe. Zwar bleiben die Geschäfte am für Amerikaner bedeutenden Feiertag größtenteils geschlossen. "Der Online-Handel lockt dennoch mit massiven Sonderangeboten", bemerkt Walter Vorhauser. Das spüle viel Geld in die Bücher von Plattformen wie Amazon (WKN 906866) und Ebay (WKN 916529). ... mehr

Grüner Fisher: "Will denn keiner mehr regieren?"

Börse Frankfurt - Indizes - 23.11.2017
23. November FRANKFURT (Grüner Fisher). Das politische Kasperletheater im Börsenjahr 2017 findet eine unrühmliche Fortsetzung. Nach zähen Sondierungen bricht die FDP die Verhandlungen ab, das Jamaika-Bündnis steht vor dem Aus. Bundespräsident Steinmeier appelliert an die Parteien, eine schnelle Einigung zur Regierungsbildung zu erzielen, doch das politische Durcheinander im Anschluss an die Bundestagswahlen ist größer denn je. ... mehr

DAX verschiebt Entscheidung – Wall Street feiert Thanksgiving

CMC Markets - Marktberichte - 23.11.2017
Für den großen Wurf fehlte heute sowohl für die Bären wie auch für die Bullen das notwendige Handelsvolumen. Getreu dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ hat man sich am deutschen Aktienmarkt zunächst dazu entschlossen, die Entwicklungen auf die lange Bank zu schieben. Der DAX konnte zumindest die Marke von 13.000 Punkten im Tagesverlauf zurückerobern. ... mehr

Bitcoin und DAX 30 Market Update: Bundesbank-Vorstand: Bitcoin ist kein Geld

DailyFX - Marktberichte - Kryptowährungen - 23.11.2017
„Bitcoin ist kein Geld, sondern ein Spekulationsobjekt“, so Bundesbank- Vorstand Carl- Ludwig Thiele gegenüber dem ifo- Schnelldienst. Thiele und Co- Autor Diehl von der Bundesbank ergänzen: „Sie sind frei erfunden und vermehren sich nach einem festgesetzten Schema in virtuellen Systemen, die formal durch Mehrheitsentscheidung der Nutzer, faktisch aber nach dem Belieben einer kleinen Gruppe geändert werden können“. „Mangels Wertbasis ist der Preis für Bitcoin praktisch beliebig bis hin zum Totalverlust.“ ... mehr

Markt für Kryptowährungen übertrifft 250-Milliarden-US-Dollar-Marke

etoro Research - Trading Business - Kryptowährungen - 23.11.2017
Mati Greenspan, Senior Market Analyst bei der Social-Trading-Plattform eToro, kommentiert das neue Rekord-Marktvolumen aller Kryptowährungen: Zwei Wochen sind vergangen, seit die SegWit2x-Hard-Fork abgesagt wurde. Seitdem hat der Markt für Kryptowährungen eine erstaunliche Richtung genommen. Fast täglich scheint eine andere Kryptowährung monströse Zugewinne zu erzielen. Jetzt hat der Gesamtwert aller digitalen Assets weltweit erstmals die Marke von 250 Milliarden US-Dollar übertroffen. ... mehr

Euwax Trends: Boom in deutscher Industrie - Euro gewinnt an Wert – DAX im Minus

Börse Stuttgart - Marktberichte - 23.11.2017
Der Markit-Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie ist im November nach vorläufigen Angaben um 1,9 auf 62,5 Punkte gestiegen. Dies teilte das Institut nach seiner Umfrage unter rund 800 Firmen mit. Ab einem Stand von fünfzig Zählern wird Wachstum signalisiert. Markit-Experte Phil Smith sagte dazu: “Der deutschen Wirtschaft geht es prächtig”, und fügte hinzu: “Die Industrie verzeichnet momentan sogar den stärksten Boom seit über zwei Jahrzehnten.” ... mehr

Baader Bond Markets: Draghi macht Druck wegen fauler Kredite

K. Stopp I Baader Markets - Bonds - 23.11.2017
Endlich macht Mario Draghi Druck auf europäische Banken, die einen Haufen Problemkredite in ihren Bilanzen mit sich herumschleppen. Seit kurzem nimmt der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) nun jede Gelegenheit wahr, die Reduzierung fauler Kredite anzumahnen. Denn Draghi weiß genau, dass deren Abbau Voraussetzung für die Einführung einer gemeinsamen Einlagensicherung in Europa ist – einem wichtigen, großen Baustein einer europäischen Bankenunion. ... mehr

DAX stolpert über stärkeren Euro – 1,19 US-Dollar im Blick

CMC Markets - Marktberichte - 23.11.2017
Der Euro bereitet den Anlegern am deutschen Aktienmarkt Bauchschmerzen. Daraus kann sich eine echte Kolik entwickeln, wenn die Gemeinschaftswährung ihre Stärke beibehält und die Verkäufer, die in der vergangenen Woche noch zur Stelle waren, dieses Mal dem Markt fernbleiben. Wer verstehen will, warum der DAX gestern so dynamisch nach unten lief, muss nur darauf schauen, wie sich der Euro gegenüber dem Dollar zeitgleich entwickelte. ... mehr

Marktkommentar: "Wirtschaft wächst auch im politischen Vakuum"

TARGOBANK - Marktberichte - 23.11.2017
23. November 2017, Düsseldorf - In Deutschland droht ein politisches Vakuum – und das vielleicht für eine längere Zeit. Andere Länder kennen diese Situation bereits: 209 Tage brauchte es in den Niederlanden nach der Wahl, bis die neue Regierung stand. In Spanien 315 Tage und in Belgien sogar 541 Tage. Betrachtet man – in einem natürlich verengten Blick – ausschließlich die Entwicklung der Wirtschaft und der Börsen, dann ist ein solches Vakuum gar nicht so schlecht. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX scheitert an der 21-Tagelinie, 13.000er Marke wieder in Gefahr

Helaba Floor Research - Indizes - 23.11.2017
Der gestrige Handelstag kann getrost als impuls- und lustlos beschrieben werden. Einmal mehr wurde dadurch deutlich, in welcher Abhängigkeit der hiesige Markt von der Wall Street als Leitbörse ist. An der NYSE machte sich am Mittwoch bereits der auf den heutigen Tag entfallende „Thanksgiving-Feiertag“ anhand unterdurchschnittlicher Handelsumsätze bemerkbar. Darüber hinaus hatte sich der anziehende Euro als Bremsfaktor erwiesen. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Eurozone: Wachstumsperspektive bestätigt

Helaba Floor Research - Forex - 23.11.2017
Heute feiern die USA Thanksgiving. Für die Finanzmärkte gibt es dennoch zahlreiche Einflussfaktoren, denn der Datenkalender ist gut gefüllt. Neben den Detailschätzungen zum BIP-Wachstum in Deutschland und Großbritannien sind die Einkaufsmanagerindizes von Bedeutung. In Deutschland, Frankreich und der Eurozone stehen die vorläufigen Werte des Verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors zur Veröffentlichung an. Die Vorgaben vonseiten der sentix- und ZEW-Umfragen sind freundlich. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 162.50 -163.63

Helaba Floor Research - Bonds - 23.11.2017
Ein Interview von EZB Direktor Benoit Coeuré im Handelsblatt versetzte die Bondmärkte zur Wochenmitte in Aufregung. Der Franzose äußerte die Hoffnung, die im Oktober beschlossene Verlängerung der Anleihekäufe könne die letzte gewesen sein. Außerdem erwarte er, dass die Steuerung von Zinserwartungen wichtiger werde und die Verknüpfung von Anleihekäufen mit dem Inflationsziel von 2 % schon bald entfallen werde. ... mehr

DAX: Abruptes Ende der Gegenbewegung

IG Markets Research - Marktberichte - 23.11.2017
23.11.2017 – 07:45 Uhr (Werbemitteilung): Nach den Kurssteigerungen am Montag und Dienstag sah es nach einem gelungenen Wochenauftakt aus. Doch die Ernüchterung folgte prompt am gestrigen Handelstag. Plötzlich waren die Sorgen um die politische Stabilität in Deutschland auf die Börsenbühne zurückgekehrt. Aber auch der steigende Euro macht den Anlegern derzeit einen Strich durch die Rechnung. Vorbörslich sehen wir den DAX bei 12.976 Punkten und somit zuerst wieder unterhalb der „runden“ Zahl bei 13.000 Punkten. ... mehr

PM: Trading ohne Spread mit Admiral Markets

Admiral Markets - Trading Business - 23.11.2017
Berlin, 23. November 2017 - Ein Wechsel zum beliebten Forex- und CFD-Broker Admiral Markets lohnt sich derzeit doppelt, denn für die Zeit des „Kennenlernens“ schenkt der Broker seinen Kunden für bis zu 40 Tagen den Spread auf bis zu drei Handelsinstrumente. Doch wie bei Admiral Markets üblich, können sich auch die Bestandskunden freuen, denn für sie gilt das Angebot ebenfalls. ... mehr

Marktstimmung: "Eine Erholung ist nicht genug"

Börse Frankfurt - Indizes - Analysen - 22.11.2017
22. November 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Politische Börsen hätten kurze Beine, lautet eine bekannte Börsen-Binsenweisheit. Und dieser Spruch hat sich zum Wochenanfang wieder einmal bewahrheitet, als die Sondierungsgespräche für eine Jamaica-Koalition geplatzt waren. Seither nehmen die Diskussionen um die politische Situation in Deutschland kein Ende. Denn die Optionen, wie es hierzulande in Sachen Regierungsbildung weitergehen soll, sind zwar übersichtlich, aber durchaus mit Unsicherheit und Risiken verbunden. ... mehr

Anzeigen