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FX Daily - EUR/USD - Erwartete Trading-Range: 1,1050 – 1,1200

Helaba Floor Research - Forex - 19.05.2017

Draghi (EZB): Erholung der Eurozone solide und zusehends breiter angelegt.

Mester (Fed): Weitere Zinserhöhungen notwendig, wenn sich Wirtschaft so entwickelt wie erwartet.

Griechenland: Parlament billigt neues Sparpaket.

Die politischen Entwicklungen rund um das Weiße Haus in Washington bleiben ein wichtiger Einflussfaktor für die allgemeine Risikoneigung der Marktteilnehmer. Jede neue Enthüllung könnte die Fortsetzung der Dollar-Schwäche bedeuten. Seit der Wahl Donald Trumps hatte die Spekulation auf weitreichende Steuerreformen und Deregulierungen die US-Währung gestützt – parallel zu den Zinserhöhungen der Fed. Diese Trump-Euphorie hat sich gelegt, nachdem in den USA offen über eine Amtsenthebung nachgedacht wird und die Reformvorhaben damit – noch mehr als ohnehin schon – mit Fragezeichen versehen sind. Der Euro liegt im Dollarverhältnis wieder auf dem Niveau von Anfang November 2016, kurz vor der Wahl Donald Trumps. Ein Umschwung von Euphorie zu Frustration würde also noch weitergehendes Potenzial implizieren.

Abseitig der Querelen um den US-Präsidenten sind die Einschätzungen der EZB-Vertreter von Interesse. Bereits gestern hat sich eine Reihe von Ratsmitgliedern zu Wort gemeldet und in Richtung einer Anpassung der Wortwahl seitens der EZB argumentiert. Zur Erinnerung: Bisher findet sich in den Stellungnahmen zu den Zinsentscheidungen der Passus, dass die Zinsen für eine längere Periode auf dem aktuellen oder einem tieferen Niveau liegen dürften. Zudem werden noch immer konjunkturelle Abwärtsrisiken höher gewichtet als Aufwärtsrisiken. Die Gefahr besteht mithin, dass sich die EZB-Kommunikation von der Realität löst. Darauf hat B. Cœuré hingewiesen. Im Juni sollte es angesichts dessen und vor dem Hintergrund der robusten Datenlage in der Eurozone zu einer entsprechenden Anpassung kommen. Um die Zinserwartungen nicht unnötig anzuheizen, wird wohl von ausgeglichenen Konjunkturperspektiven gesprochen und der Passus möglicherweise sinkender Zinsen aufgegeben. Heute haben zwei weitere EZB-Ratsmitglieder (Praet, Constancio) die Möglichkeit, diese im Markt aufkommende Erwartungshaltung zu untermauern.

EUR-USD: Die Kaufsignale im Wochen- und Tageschart dominieren und so sollte der Euro eine gut behauptete Tendenz aufweisen können. Allerdings mahnt die Überkauftsituation des Stochastic (sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis) zur Vorsicht, ebenso wie die Tatsache, dass der Euro bereits Kurse oberhalb der Widerstandslinie des Aufwärtstrends (seit Januar) aufwies. Im Wochenchart liegt diese aktuell bei 1,1133 und steigt in der nächsten Woche auf 1,1154. Eine Verschnaufpause sollte daher nicht ausgeschlossen werden. Im Falle eines Rücksetzers lokalisieren wir die ersten Unterstützungen um 1,1023 und 1,1000. Trading-Range: 1,1050 – 1,1200

Helaba Floor Research
www.helaba.de

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Im gestrigen Handelsverlauf erreichte Bitcoin ein neues Allzeithoch. Auf der Plattform Bitfinex verteuerte sich der Kurs bis auf knapp 8.100 US- Dollar. Bereits am Freitag konnte die psychologische Marke von 8.000 US- Dollar durchbrochen werden. Die Hiobsbotschaft über die Implementierung eines Short- Mini- Bitcoin- Futures, welches die Nachrichtenagentur Reuters bereits am Donnerstagabend mitteilte, sorgte für Kaufakzente. ... mehr

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