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Optionen auf Futures

Grundlagen Optionen

Optionen auf Futureskontrakte amerikanischen Typs (im Folgenden einfach „Optionen“ genannt) wurden erstmals 1983 gehandelt. Heute werden Puts und Calls auf Futureskontrakte landwirtschaftlicher Güter, sowie auf Metall- und Finanzterminkontrakte (Fremdwährung, Zinssatz und Börsenindex) durch offenen Zuruf in designierten Pits gehandelt. Diese Options-Pits befinden sich gewöhnlich in der Nähe der Pits, in denen die zugrunde liegenden Futureskontrakte gehandelt werden. Viele der auf Aktienoptionen zutreffenden Merkmale treffen auf Futureskontraktoptionen zu.

Der Preis einer Option, die Prämie, folgt dem Preis des zugrunde liegenden Futureskontraktes, der seinerseits dem Preis der zugrunde liegenden Kassaware folgt. Daher folgt die Prämie der März T-Bond Option dem Kurs der März T-Bond Futures. Die Dezember S&P 500 Option folgt dem Dezember Future des S&P 500 Index. Die Mai Sojabohnen Option folgt dem Mai Futureskontrakt für Sojabohnen.

Weil Optionspreise den Futureskontraktpreisen folgen, können Spekulanten mit ihnen die Kursschwankungen der zugrunde liegenden Ware ausnutzen, und Hedger können ihre Kassapositionen damit absichern. Spekulanten haben die Möglichkeit, nur Positionen in Optionen zu halten. Optionen können außerdem in Hedge Strategien mit Futureskontrakten und Kassapositionen verwandt werden.

Futures Options (Optionen auf Futureskontrakte) haben einige einzigartige Merkmale und eine Reihe von Spezialausdrücken.

Quelle: (c) stebo.de - Auszug aus "Das Geheimnis der Futures - enträtselt"

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