Research I Indizes

weitere Kolumnen & Analysen

Anzeigen

Geldanlage-Report: Vietnam: Jetzt perfekter Einstiegszeitpunkt!?

Armin Brack - Indizes - 25.08.2014

Lieber Geldanleger, ich hoffe Sie haben keine Altlasten in Vietnam!? In den Jahren 2006 und 2007 war in der Finanzpresse von einer „deutschen Invasion in den Vietnam“ zu lesen.

Angelockt von bunten Werbeprospekten und immer weiter steigenden Kursen investierten hiesige Anleger hunderte von Millionen Euro in das damals noch sehr arme, weil wirtschaftlich wenig entwickelte Land (2006 Bruttoinlandsprodukt pro Kopf unter 1.000 US-Dollar; im Vergleich Deutschland ca. 40.000 US-Dollar).

Es herrschte Goldgräber-Stimmung. Tatsächlich vervierfachte sich der Index von März 2006 bis März 2007 nahezu, von etwas über 300 auf fast 1.200 Punkte – bevor der unvermeidliche Absturz kam. Ähnlich wie beim deutschen Neuen Markt zogen nur wenige rechtzeitig die Notbremse – und verloren viel Geld.

Nun könnten Vietnam und sein Aktienmarkt vor einem neuen – nachhaltigeren - Boom stehen. Lesen Sie auch warum Vietnam-ETFs trotz der relativen Underperformance in der Vergangenheit zukünftig gute Investments sein könnten.

Bei meinen täglichen Screenings nach Trendwerten an den weltweiten Aktienmärkten sticht derzeit die hohe relative Stärke des Vietnam-ETFs der Deutschen Bank (DB x-trackers FTSE Vietnam) hervor. Unbeeindruckt von der Korrektur an den europäischen Aktienmärkten brach dieser am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch aus und generierte damit ein Kaufsignal:


Quelle: Comdirect.de

Der unmittelbare Auslöser für die aktuelle Stärke könnte der erste einheimische ETF auf den vietnamesischen Aktienmarkt sein, dessen Zeichnungsphase am Mittwoch abgeschlossen wurde. Rund 200 Milliarden vietnamesische Dong (umgerechnet ca. 9,4 Millionen US-Dollar) konnte die in Ho Chi Minh-Stadt ansässige Fondsgesellschaft VietFund Management einsammeln.

Klingt nach sehr wenig, ist aber doppelt so viel wie erwartet und vor allem dürften die investierten Summen nach dem Start des Handels im September deutlich anschwellen. Denn: Es gibt keine Restriktionen für ausländische Investoren.

Fondsmanager wie Dennis Lim von Templeton Emerging Markets kündigten bereits an, dass man diese Möglichkeiten auch entsprechend nutzen werde. Denn westliche Vietnam-ETFs, namentlich der obige Vietnam-ETF der Deutschen Bank sowie der Van Eck Market Vectors Vietnam ETF, leiden unter starken Einschränkungen.

Ihnen darf insgesamt nicht mehr als 49 Prozent an allen börsengelisteten Aktien gehören, bei Bankaktien sogar nur maximal 30 Prozent. http://www.bloomberg.com/news/2014-08-22/vietnam-s-first-domestic-etf-offering-doubles-fundraising-target.html

„Bluechips wie Vinamilk können von Ausländern an der Börse nicht mehr gekauft werden, da die Quote schon überschritten ist. Wird Geld aus einem Vietnam-ETF abgezogen, muss der Fonds die Aktien verkaufen. Danach können sie aber nicht mehr zurückgekauft werden.

Diese Begrenzung hat Auswirkungen auf die Performance. Letztes Jahr war der Index knapp 22% im Plus. Dagegen konnte etwa der ETF auf Vietnam der Fondsgesellschaft Van Eck nur ein Plus von 4,3% verzeichnen. Der dem ETF zugrunde liegende Index besteht nur etwa zu 70% aus vietnamesischen Titeln. Man sieht hier das gleiche Muster wie in China. Mit einem ETF hat man dort Geld verloren, trotz des hohen Wirtschaftswachstums. Dagegen sind Fonds, die sich auf Konsum-, Pharma- und Handelstitel konzentriert haben, sehr gut gelaufen.

In Schwellenländern, und ganz sicher auch in Frontier Markets, ist es daher wichtig, nicht in ETF zu investieren – wenn man auf längere Sicht sein Geld anlegt und nicht nur tageweise handelt.“

Während das Statement von Hugger inhaltlich sehr interessant ist, muss seine Schlussfolgerung mit Vorsicht genossen werden. Der Siegeszug der passiv gemanagten ETFs ging zu Lasten der aktiv gemanagten Fonds, wie sie beispielsweise Huggers AFC managt und vertreibt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass er von ETFs abrät.

Sein Interesse ist es logischerweise den eigenen, in US-Dollar notierten, AFC Vietnam Fonds zu verkaufen. Diese wurde erst am 23.Dezember letzten Jahres gegründet und hat bis zum 31. Juli 2014 knapp 16,75 Prozent zugelegt (ISIN: KYG0133A1673).

Damit schlug er den Vietnam Ho Chi Minh Stock-Index (VN-Index) um rund ein Prozent. Dennoch ist fraglich, ob er diese Outperformance halten kann, denn zur Management-Gebühr von 1,8 Prozent per anno kommen noch 12,5 Prozent Performance-Prämie hinzu, die zu Lasten der Anleger gehen.

Er fährt in seinem Vietnam-Fonds eine defensive Strategie:

„Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Börse Ho-Chi-Minh Stadt liegt bei über 13. Hier haben die Bluechips großes Gewicht, die bei ausländischen Anlegern beliebt sind. Dagegen ist das KGV unseres Vietnamfonds unter 7 und wir haben eine Dividendenrendite mit unserem Portfolio von 7%. Unser Fonds hat deutlich weniger gelitten als die Börse insgesamt, da wir im Konsumsektor übergewichtet waren. Dagegen sind spekulative Titel aus dem Immobilien- und Finanzbereich unter die Räder gekommen.“

Letztere meidet er fast komplett:

„Die Banken schreiben Gewinne, aber es ist nicht klar, wie nachhaltig diese sind. Faule Kredite werden nicht sofort abgeschrieben. Es herrscht eine andere Buchhaltungspraxis als in entwickelten Ländern. Banken fassen wir zurzeit nicht an. In unserem Frontier Fund halten wir keine Finanztitel, im Vietnamfonds halten wir aber Anteile an drei Brokern. Für uns ist klar, dass die Bilanzen noch nicht vollständig gesäubert wurden, obwohl der Staat eine Bad Bank gegründet hat.“

Zitate: fuw.ch

Finanzwerte vor Aufschwung?

Hugger geht also – soweit das in einem Emerging Market überhaupt möglich ist – auf Nummer sicher. Doch gerade die Finanzwerte, die in den beiden Vietnam-ETFs relativ hoch gewichtet sind, bieten gerade durch die Gründung dieser „Bad Bank“ auch jede Menge Aufholpotenzial.

Die beste Hintergrundanalyse, die ich zum Thema „Bad Bank Vietnam“ im Netz für Sie gefunden habe, stammt von Clemens Schmale von Godmodetrader.de.

Ich versuche, Ihnen das noch etwas einfacher zu erklären:

Die vietnamesische Bad Bank (VAMC) übernimmt die faulen Kredite der Banken in ihre eigene Bilanz. Die Geschäftsbanken werden zwar Schuldner der Bad Bank, aber das von der Bad Bank gewährte Darlehen ist zinslos. Die Banken zahlen nur eine Art „Bearbeitungsgebühr“ von 15 Prozent – und sind so ihre faulen Kredite vorerst los.

Während der Laufzeit dieses „Bad Bank-Programms“ von fünf Jahren können die Banken die Gelder aus dem zinslosen Darlehen re-investieren, und dabei angesichts des hohen vietnamesischen Leitzinses von aktuell neun Prozent weit mehr als die bezahlten 15 Prozent verdienen (z.B. durch den Kauf von vietnamesischen Staatsanleihen oder durch die Ausgabe von Krediten). Weil sich die Liquiditätssituation der Banken insgesamt verbessert, haben sie darüber hinaus Zugang zu weiterem Cash, das sie zusätzlich anlegen können.

So haben die Banken genug Spielraum über die 5-jährige Laufzeit hinweg jährlich 20 Prozent der Darlehenssumme zurückzuzahlen – und sind so am Ende von den faulen Krediten befreit. Weil aber nach fünf Jahren ein Teil der Schuldner, die für die faulen Kredite verantwortlich waren, ihre Bonität zurückerlangt hat und die Tilgung wieder aufnehmen können (z.B. Unternehmen) haben die Banken noch eine massive Überdeckung der komplett abgeschriebenen faulen Kredite und können so einen Extra-Profit einfahren.

Schmale macht folgende Rechnung auf:

„Es wird geschätzt, dass die VAMC Kredite von 10 bis 12 Milliarden Dollar kaufen wird. Fallen davon letztlich nur 50% oder weniger aus, sitzen Banken auf mindestens 5 bis 6 Milliarden an zusätzlichem Kapital. Bei einem aktuellen BIP von 145 Milliarden Dollar ist das sehr viel. Überträgt man das auf Deutschland wären das 141 Milliarden Dollar an Rückstellungen, die gewinnwirksam aufgelöst werden könnten. Das ist enorm.“

Natürlich ist das im Moment noch Theorie und wenn sich die globale Konjunktur nachhaltig eintrüben sollte, dann kann das Szenario schnell hinfällig sein. Aber so ist das ja immer an der Börse. Stand heute jedenfalls scheinen die Chancen, dass sich der vietnamesische Finanzsektor erholen wird, nicht zuletzt durch die clevere Bad Bank-Konstruktion, gut zu sein. Gleichzeitig wird dabei durch die bessere Kreditvergabe ja auch die Konjunktur angekurbelt.

Der politisch unterstützte Ausbau des Finanzstandorts Vietnam sollte den Banken zusätzliche Erträge in die Kassen spülen. Dazu passt auch, dass bis 2016 ein eigener Derivatemarkt aufgebaut werden soll.

Läuft alles nach Plan könnten dann eben diese spekulativeren Titel aus dem Immobilien- und Finanzsektor die treibende Kraft beim weiteren Anstieg des VN30-Index werden, in dem die 30 größten börsennotierten vietnamesischen Firmen enthalten sind.

In der Folge dürfte dann wiederum auch der oben vorgestellte Vietnam ETF, der den breiten Markt abbildet, gut performen. Der db x-trackers FTSE Vietnam ist übrigens ein synthetischer ETF, der auch Swaps verwendet, um den Index möglichst genau nachbilden zu können. Was es damit auf sich hat können Sie im Geldanlage-Report vom 6. April 2013 (http://bit.ly/XLKyem) nachlesen.

Was noch für Vietnam spricht

Der Markt honoriert die Entwicklung bereits. Von Januar bis Juli 2014 flossen rund 270 Millionen US-Dollar an neuen Investitionen nach Vietnam. Das ist fast gleich viel wie im gesamten Jahr 2013. Moody´s hat das Anleihen-Rating für Vietnam am 29. Juli bereits um eine Stufe nach oben gezogen (auf B1 von B2).

Die demographischen und kulturellen Voraussetzungen sind ohnehin hervorragend: 43 Prozent der Bevölkerung sind in Vietnam jünger als 25 Jahre laenderdaten.de. Zum Vergleich: In Deutschland sind es nur knapp 24 Prozent. 60 Prozent der 90 Millionen Einwohner sind im arbeitsfähigen Alter.

Vietnamesen gelten zudem als ehrgeizig und fleißig. Dass das nicht nur ein Klischee ist zeigt z.B. dieser etwas ältere Artikel aus der „Zeit“, in dem es unter anderem heißt: „Keine andere Einwanderergruppe in Deutschland hat in der Schule mehr Erfolg als die Vietnamesen: Über 50 Prozent ihrer Schüler schaffen den Sprung aufs Gymnasium. Damit streben mehr vietnamesische Jugendliche zum Abitur als deutsche.“

Nachdem die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder besser werden (ausländische Unternehmen sollen Steuernachlässe gewährt und die Bedeutung der Staatskonzerne verringert werden) tätigen Industriekonzerne auch wieder vermehrt Direktinvestitionen, in den ersten sieben Monaten 2014 insgesamt 6,8 Milliarden US-Dollar. Das sind immerhin knapp drei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und dürfte nur der Anfang einer Entwicklung sein.

So errichtet der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung eine Fertigungsanlage für eine Milliarde US-Dollar in Vietnam. Überhaupt wird sozialistische Republik immer mehr zu einem wichtigen Produktionsstandort. Die Löhne sind geringer als in China und die Arbeitsbevölkerung ist nicht nur jung, sondern auch gut ausgebildet (siehe oben).

Auch die leichte Abwertung des Dong gegenüber dem US-Dollar (um ein Prozent) hilft. Die Exportchancen der Firmen werden so verbessert. Die Registrierung neuer Unternehmen sind in dem südostasiatischen Küstenstaat im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen.

Obwohl die Wirtschaft wieder mit über fünf Prozent jährlich wächst, ist die Inflation unter Kontrolle. Seit März dieses Jahres kann sie unter fünf Prozent gehalten werden. Das war beileibe nicht immer so. Auf dem Höhepunkt der Krise lag sie bei erschreckenden 28 Prozent.

Trotz des Anstiegs ist Vietnam auch bewertungstechnisch noch interessant. Sie wissen: Ich halte nichts davon, aktuelle Markt-KGVs zu berechnen, weil deren Aussagekraft gegen null geht. Die zyklischen Gewinnschwankungen von Jahr zu Jahr sind viel zu hoch.

Aber auch das zyklisch adjustierte KGV dürfte noch relativ niedrig sein. Ich habe leider keine aktuelleren Daten gefunden als die aus einer Allianz Global Investors-Studie aus dem vergangenen Jahr.

Hier rangiert Vietnam im niedrigsten Drittel aller Länder. Sollte jemand aktuellere Daten haben, kann er diese gerne an redaktion@geldanlage-report.de senden.

MEIN FAZIT:

Aktuell könnte der perfekte Zeitpunkt für einen Einstieg in Vietnam sein. Charttechnisch brechen sowohl der lokale Index als auch der db x-trackers FTSE Vietnam ETF auf neue Hochs aus.

Die Einführung eines neuen nationalen Vietnam-ETFs dürfte neue Investitionsströme Richtung Vietnam senden, die Inflation ist unter Kontrolle, die errichtete Bad Bank dürfte die Problematik mit faulen Krediten erfolgreich bekämpfen. Darüber hinaus ist die demographische Situation sehr gut, die junge Bevölkerung gut ausgebildet und die Bewertungsniveaus sind trotz des starken Anstiegs der Aktienkurse im letzten Jahr noch moderat.

Risiken liegen vor allem in einem möglichen Wiederaufbrechen des Konflikts mit China, der sich aber zuletzt entspannt hat (Spiegel.de: http://bit.ly/1ANFjc5).

Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage wünscht
Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
www.geldanlage-report.de

Der Geldanlage-Report erscheint wöchentlich und liefert ihnen hochwertige Tipps rund um die Themen Geldanlage und Trading. Sie erhalten konkrete Analysen zu Aktien, Rohstoffen und Zertifikaten. Jetzt gratis anmelden und die aktuelle Ausgabe lesen: http://www.geldanlage-report.de

Disclaimer und Haftungsausschluss
Der Geldanlage-Report (kurz GR) ist ein Informationsdienst für spekulativ orientierte Anleger, die zur Steigerung Ihrer Rendite nach hochprofitablen Anlagemöglichkeiten suchen. Der GR sieht dieses Potential nicht zuletzt Aktien, Hebel- und Turbo-Zertifikaten, sowie Optionsscheinen. Der GR stellt seinen Newsletter-Abonnenten die auf der Internetpräsenz und im kostenlosen Börsenbrief veröffentlichten Informationen zur Verfügung. Diese umfassen die Beschreibung und Umsetzung einer erfolgreichen Handhabung von Aktien und Derivaten. Konkrete Handelsvorschläge mittels Kauf- und Verkaufsempfehlungen werden nicht gegeben. Der GR erscheint einmal wöchentlich. Alle übermittelten bzw. bereitgestellten Informationen geben die Meinung, Gedanken und Intuitionen der bei GR beschäftigten Autoren wieder und stellen insbesondere keine Beratung dar.

Sie sind keine Aufforderung zum Kauf- oder Verkauf von Wertpapieren. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen. Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts kann nicht übernommen werden. Die in der Vergangenheit erzielten Gewinne sind keine Gewähr für die Zukunft. Keinesfalls sollten Sie anhand der Information unreflektiert Anlageentscheidungen treffen. Die von GR bereitgestellten Informationen ersetzen nicht die eigene Recherche, sowie Beratung durch Ihre Hausbank oder einen Anlageberater. Zu der Natur von Anlageentscheidungen und damit zusammenhängender Informationen gehört, dass sie auch falsch sein können.

Die Geldanlage-Report-Redaktion ist in dem genannten Wertpapier / Basiswert zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels nicht investiert. Es liegt daher kein Interessenskonflikt vor. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Marktticker

Quotes by TradingView

Research

weitere Kolumnen & Analysen

Anzeigen

Charttechnischer Ausblick - DAX-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der DAX-Future (FDAX) konnte in der letzten Handelswoche die aktuellen Jahrestiefs nur für kurze Zeit geringfügig ausbauen und tendierte danach, wie angenommen, in Richtung 12.000 und folgend knapp über den Widerstand von 12.100 Punkten. ... mehr

ETFs: Suche nach Alternativen

Börse Frankfurt - Indizes - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Start in den April ist an der Börse gründlich misslungen: Vor Ostern war es noch nach oben gegangen, so kletterte der DAX am Gründonnerstag auf 12.096,73 Punkte. Am heutigen Dienstag sieht es vor dem Hintergrund schwacher US-Börsen aber tiefrot aus, am Mittag notiert der DAX bei nur 11.962 Zählern. Der sich verschärfende Handelsstreit zwischen den USA und China belastet: ... mehr

Euwax Trends: Nervosität nach Ostern: Verkaufsdruck bei Chip-Werten - Handelsstreit belastet den Aktienmarkt

Börse Stuttgart - Marktberichte - 03.04.2018
Die Kurse am deutschen Aktienmarkt rutschen nach Ostern erneut ab. So notiert der DAX aktuell bei 12.022 Punkten mit 0,6 Prozent im Minus. Das vorläufige Tagestief wurde am Vormittag bei 11.913 Zählern festgestellt. Nun ist also erneut die Marke von 12.000 Punkten, die der Leitindex erst am vergangenen Donnerstag zurückerobert hatte, zeitweise nach unten durchbrochen worden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - S&P-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der S&P-Future zeigte in der vergangenen Handelswoche eine eher seitwärts tendierende Bewegung, mit der Marke von rund 2.660,00 Punkten als obere und dem Unterstützungsbereich 2.590,00 als untere Grenze. Geplante Verkäufe an Widerständen hielten somit recht gute Trade-Szenarien bereit. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - Bund-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Bonds - Analysen - 03.04.2018
Ohne nennenswerte Anzeichen schob sich der Bund-Future in den vergangenen Handelstagen weiter nach oben und erreichte am Mittwoch das Wochenziel von knapp 159,75. Widerstände in den aktuellen Kursbereichen stellten nur geringfügige Hindernisse dar und konnten teilweise sauber durchstoßen werden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - EUR/USD - 14. KW 2018

LYNX Broker - Forex - Analysen - 03.04.2018
Mit merklichem Momentum konnte sich der EUR/USD in der vergangenen Handelswoche über die Hochs der vorletzten Handelswoche schieben, was zu interessanten Kaufchancen führte. Mit dem Erreichen des Hochs von 1,2475 war der Aufwärtsmove jedoch wieder vorbei und der Wert fiel in die Schiebezone zwischen 1,2400 und 1,2250 zurück. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX wieder unter Druck

Helaba Floor Research - Indizes - 03.04.2018
Aktienmarkt Am Donnerstag ging der DAX bei 12.096,72 Zählern aus dem Handel. Dies entsprach einem Plus in Höhe von 1,3 Prozent. Anleger nutzen das zuvor reduzierte Kursniveau zum Einstieg, wenngleich auch das Quartalsende (Stichwort: “window dressing“) eine wesentliche Rolle gespielt haben dürfte. ... mehr

Henkel – den DAX langfristig geschlagen

LYNX Broker - Indizes - Aktien - 03.04.2018
Fundamentalbetrachtung der Henkel AG Die Die Henkel AG & Co. KGaA verfügt den eigenen Angaben zufolge weltweit über ein diversifiziertes Portfolio mit starken Marken, Innovationen und Technologien in seinen drei Unternehmensbereichen. Im stärksten Konzernsegment Adhesive Technologies – dem Klebstoffbereich – mit einem Umsatzanteil von 47 Prozent gilt Henkel als globaler Marktführer. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 158.57-160.07

Helaba Floor Research - Bonds - 03.04.2018
An den internationalen Finanzmärkten kehrte vorösterliche Ruhe ein. Nach einem von großer Verunsicherung und Nervosität geprägten Handelsverlauf standen im Handelsstreit der USA mit China die Zeichen auf Entspannung. Während der Ausverkauf an den Aktienbörsen zum Stillstand kam, legten auch festverzinsliche Papiere eine Verschnaufpause ein. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Stimmungsindikatoren im Fokus

Helaba Floor Research - Forex - 03.04.2018
statistDie verkürzte Handelswoche startet mit den Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone. Vorabschätzungen in Deutschland und Frankreich lassen auf nachlassende Stimmungsumfragen schließen. Auch der schwelende Handelskonflikt mit den USA könnte negativen Einfluss auf die Stimmung der Einkaufsmanager ausüben. ... mehr

Ripple (XRP): Bärische Ostern belasten den Kurs

DailyFX - Marktberichte - Kryptowährungen - 03.04.2018
Der bankennahe Token ist nicht gut auf Ostern zu sprechen. Über die Feiertage hatte der Kurs zeitweise rund 14 Prozent ausgehend von Freitag nachgegeben. Darüber hinaus steht die 0,50-US-Dollar-Marke aktuell unter Beschuss. Die Osterfeiertage konnten den Ripple-Kurs nicht beflügeln. ... mehr

DAX: Unsicherheiten bleiben bestehen

IG Markets Research - Marktberichte - 03.04.2018
03.04.2018 – 07:15 Uhr (Werbemitteilung): US-Präsident Donald Trump bleibt auch weiterhin ein Risikofaktor für die Finanzmärkte. Der drohende Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China dürfte auch zu Beginn des zweiten Quartals das zentrale Thema sein. Vorbörslich dürfte der DAX mit deutlichen Kursabschlägen in die Woche starten. ... mehr

Neue ETFs: Dividendenstarke Aktien aus USA und weltweit

Börse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Deutsche Asset Management erweitert das Angebot an Exchange Traded Funds auf Xetra und im Frankfurter Parketthandel. Mit den zwei neuen Aktien-ETFs erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Unternehmen mit hoher Dividendenrendite und soliden Finanzkennzahlen zu partizipieren. ... mehr

Neuer ETF: Inflationsgeschützte US TIPS

Börse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Emittent iShares erweitert das Angebot an Renten-ETFs auf Xetra und an der Börse Frankfurt. Mit dem Rentenindex-ETF können Anleger an der Wertentwicklung von auf US-Dollar lautenden, inflationsindexierte Anleihen des US-Schatzamtes (US TIPS) partizipieren. ... mehr

Charttechnik: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum

Formationstrader I H. Esnaashari - Forex - Kryptowährungen - 02.04.2018
Video-Chartanalyse Kryptowährungen Der Bitcoin-Preis läuft eine untergeordnete Unterstützung an. Von hier aus hat Preis Stabilisierungspotential. ... mehr

Anzeigen