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Geldanlage Report: Breakout-Strategie: Deshalb jetzt!

Armin Brack - Indizes - 30.10.2017

Lieber Geldanleger, letzte Woche hatte ich bereits geschrieben, wie die Breakout-Strategie funktioniert (http://bit.ly/2iJV1Xl) und dass in K√ľrze mein neues Angebot ‚ÄěBreakout Trader‚Äú startet.

Warum gerade jetzt? Ich bin davon √ľberzeugt, dass das Marktumfeld geradezu perfekt f√ľr die Breakout-Strategie geeignet ist. Der galoppierende Bulle ist inzwischen rund 8 1/2 Jahre alt (wenn man die DAX-Tiefs w√§hrend der gro√üen weltweiten Finanzkrise im M√§rz 2009 als Startzeitpunkt nimmt) - und allen Unkenrufen zum Trotz weiter in bester Verfassung. Die gro√üen Indizes laufen von Hoch zu Hoch. Gerade in dem Moment als ich diese Zeilen schreibe markiert der DAX bei 13.244 Punkten ein neues Allzeit-Hoch. Und auch der Technologie-Index TecDAX erholt sich von seiner kurzen Schw√§chephase schon wieder.

Inzwischen kommt auch der IPO-Markt wieder in Schwung. Nach Jost-Werke und Voltabox wagen in K√ľrze Hello Fresh und Mynaric (ehemals ViaLight Communications) den Sprung aufs B√∂rsenparkett. Falls ihnen der Name ViaLight bekannt vorkommt: Richtig, das war eine angebliche Beteiligung der uns√§glichen Auden AG, die in an dieser Stelle mehrfach zerpfl√ľckt hatte. Nun geht ViaLight unter neuem Namen mit viel Vorschusslorbeeren an den Markt und Auden ist - nat√ľrlich - nicht mit dabei. Aber das nur am Rande.

Mit dem Bitcoin-Hype haben wir dar√ľber hinaus das moderne Equivalent zur damaligen Internetblase. Wenn ich dann die gestrige Meldung von The Naga Group lese, wonach man nun ein so genanntes Initial Coin Offering (ICO) plane mit einem Emissionserl√∂s von bis zu 220 Millionen Euro, riecht das schon verdammt nach Abzocke. Noch dazu, wenn man sieht wie der Aktienkurs von Naga offensichtlich gesteuert wird, um es mal vorsichtig auszudr√ľcken. Aber gut: Diese Exzesse geh√∂ren wohl zu einem fortgeschrittenen Bullenmarkt mit dazu. Genauso wie das uns√§gliche Gepushe wertloser kanadischer Pennystocks. (Kleiner Tipp: Alles, was aus Vancouver kommt, nicht ber√ľhren bzw. sofort entsorgen!)

Umso wichtiger ist es, bei der Auswahl der Einzelwerte auf Qualit√§t zu achten. Also darauf, dass ein fulminanter Kursanstieg auch durch die Fundamentaldaten unterlegt und damit nachhaltig ist. Genau darauf werde ich bei der Auswahl der Depotwerte f√ľr den Breakout-Trader gro√üen Wert legen.

Wenn der Trend kippt, fallen wir weich

Was aber, wenn der Markt kippt? Wenn die Tech-Giganten wie Amazon, Alphabet und Facebook nicht mehr wie automatisch neue Hochs machen? Geht nicht irgendwann jeder Bullenmarkt zu Ende? Vollkommen richtig, aber das Geheimnis des Erfolgs liegt darin, den Bullen solange zu reiten bis er einen abwirft - und dann weich zu fallen.

"Weich fallen" bedeutet in dem Fall das Verwenden von relativ engen Stop-Loss-Verkaufs-Orders, die unmittelbar nach dem Kauf der Aktie direkt im Markt platziert werden. Die meisten werden das Prinzip nat√ľrlich kennen. F√ľr die B√∂rsenneulinge nochmal kurz erkl√§rt: Man kauft eine beliebige Aktie und platziert dann unmittelbar nach der Ausf√ľhrung einer Kauforder eine bedingte Verkaufsorder f√ľr die gleiche Aktie, je nach Chartbild 5 bis 15 Prozent unterhalb des Kaufkurses. Diese wird dann automatisch ausgel√∂st, wenn der betreffende Kurs erreicht wird.

Mit einem solchen Sicherheits-Stopp verabschiedet man sich dann automatisch aus dem Markt und sch√ľtzt so sein Kapital, wenn es zu einem √ľberraschenden Einbruch kommt.

Gleichzeitig kann es NUR DANN eine neue Kauforder f√ľr eine Aktie geben, wenn diese aus einer Konsolidierungsformation auf ein neues 52-Wochen-Hoch ausbricht. Der gr√∂√üte Fehler, den viele Anleger bei einem "kippenden" Bullenmarkt machen ist der, immer wieder in fallende Kurse hinein nachzukaufen. Das ist nach √ľber acht Jahren Bullenmarkt ganz nat√ľrlich: Man ist es gewohnt, dass die alten Favoriten immer wieder zur√ľckkommen und neue Hochs machen. Solange der Gesamtmarkt steigt, funktioniert das wunderbar. Tut er es nicht mehr, wird man wieder und wieder ausgestoppt und die im Bullenmarkt aufgelaufenen Spekulationsgewinne schmelzen dahin wie Butter in der Sonne.

Niemals verbilligen - Im Kopf frei bleiben!

Wie k√∂nnen wir das verhindern? Ganz einfach, wir h√∂ren auf die Signale des Marktes. Wir kaufen auf gar keinen Fall in fallende Kurse hinein. Das hei√üt: So etwas wie Lieblingsaktien gibt es beim Breakout-Trader nicht. Wir m√∂gen eine Aktie so lange wie sie steigt. Tut sie das nicht mehr, bricht der Trend, wird sie ohne wenn und aber verkauft und nicht mehr zur√ľckgekauft, egal wie g√ľnstig sie dann auch aussehen mag. Sie k√∂nnen sich das vorstellen wie ein Gem√ľsebeet, das wir von Unkraut sauber halten. Das Unkraut sind Verlustpositionen.

Ein nicht zu untersch√§tzender Vorteil bei dieser Vorgehensweise ist der mentale Aspekt. Wenn man so am Markt agiert hat man immer den Kopf frei f√ľr neue Anlageideen. Und glauben Sie mir: Es gibt immer Aktien, die steigen. Speziell am US-Markt, wo alleine an den geregelten B√∂rsen √ľber 3.800 Werte notiert sind und den wir beim Breakout-Trader besonders im Fokus haben werden.

Neue Trends entdecken - die kaum einer auf dem Zettel hat

Wenn Technologieaktien nicht mehr "in" sind, dann satteln wir eben um:

In der Vergangenheit haussierten in schwachen Marktphasen beispielsweise Casino- oder Healthcare-Aktien. Von mir aus sogar US-Regionalbanken (die sind oft spannender und gewinntr√§chtiger als Sie glauben!) oder Versicherer. Derzeit spricht z.B. vieles daf√ľr, dass Solaraktien ein fulminantes Comeback feiern k√∂nnten.

Auch im Bereich der Tanker-Aktien, die in den letzten Jahren katastrophal performt haben, gibt es deutliche Anzeichen einer Bodenbildung. Der Baltic Dry Index, der die Preisentwicklung f√ľr das weltweite Verschiffen von Trockeng√ľtern wie Kohle, Eisenerz oder Getreide abbildet, hat vor kurzem sogar ein neues 3-Jahres-Hoch erreicht, notiert aber gleichzeitig noch bei einem Bruchteil fr√ľherer Hochs. Ist das sexy? Nein! Ist es profitabel? Ja, m√∂glicherweise verdammt profitabel. Noch vor zehn Jahren konnte wahrscheinlich der halbe User-Stamm von wallstreet:online die Namen der bekanntesten Tankeraktien im Schlaf herunterbeten, weil diese von Hoch zu Hoch marschierten. Heute spricht kaum mehr einer davon. Genau darin k√∂nnte die Chance liegen.

Überhaupt noch nicht im Fokus steht auch eine neue Technologie mit der man Abwärme aus Abwässern gewinnen kann. Auch hier hab ich ein Unternehmen auf meiner Watchlist, das kurz vor dem Durchbruch steht.

Und das sind nur ein paar Beispiele. Es gibt nat√ľrlich noch viel mehr. Mit Hilfe meines erprobten Highflyer-Screeners und meines Netzwerks habe ich das Ohr dicht am Markt - und das t√§glich. Mein Ziel ist es, keinen Ausbruch zu verpassen, neue Trends so fr√ľh wie m√∂glich aufzusp√ľren. Das hei√üt nicht, dass wir jeden Ausbruch einer x-beliebigen Aktie auf ein neues 52-Wochen-Hoch kaufen werden. √úberhaupt nicht. Ich bin kein Freund solcher rein technisch basierten, mechanischen Strategien. So einfach ist B√∂rse leider nicht. Sonst k√∂nnte ja jeder ITler in kurzer Zeit sein mechanischen Tradingprogramm aus dem Boden stampfen (was ja auch manche tun, derzeit wieder mehr, allerdings die wenigsten mit nachhaltigem Erfolg).

Selektiv auswählen - und dann auf den Händen sitzen!

Nein, es geht darum sehr selektiv vorzugehen. Die Spreu vom Weizen zu trennen. Denn: Die charttechnische Komponente meiner Strategie dient vor allem dazu, einen m√∂glichst optimalen Einstiegszeitpunkt zu finden. Ziel ist es dann, die einzelnen Positionen lange laufen zu lassen. Schnell kaufen und wieder verkaufen ist ausdr√ľcklich nicht das Ziel! Alle Trader, die wirklich langfristig erfolgreich waren, haben das gro√üe Geld damit verdient, in gut laufenden Positionen zu bleiben und diese immer weiter laufen zu lassen.

"It¬īs the sitting that makes you the money not the trading" war einer der Leits√§tze der Traderlegende Jesse Livermore, der in den 20er-Jahren die Wall Street gerockt hat. Auch Nicolas Darvas, der Namenspate meines ersten B√∂rsendienstes, dem Darvas Investor, der Ende der 50er-Jahre in nur 30 Monaten quasi aus dem Nichts √ľber 2 Millionen US-Dollar an Gewinnen angeh√§uft hat (was heute inflationsbereinigt in etwa 20 Millionen US-Dollar entsprechen w√ľrde) schreibt in seinem bekanntesten Buch ganz klar: "Meine Erfahrung ist, dass je weniger sie (aus Aktien) rein und raus springen und versuchen, ausgefeilte Verfeinerungen vorzunehmen, um sich einen kurzfristigen Vorteil zu verschaffen, um so besser sind ihre Chancen, Geld zu verdienen."

Entspannt investieren

Und Darvas hat als Berufst√§nzer tats√§chlich auch das gelebt, was er geschrieben hat. W√§hrend die Wall Street gehandelt hat, hat Darvas - halten Sie sich fest - geschlafen, weil er oft bis sp√§t in die Nacht Auftritte hatte. Umgekehrt hat er den Kursteil studiert und nach neuen Aktien gesucht, w√§hrend die Wallstreet geschlafen hat. So √§hnlich werden wir das auch handhaben: Ich wei√ü zwar nicht, ob Sie die M√∂glichkeit haben w√§hrend der Handelszeiten zu schlafen (oder ob Sie das √ľberhaupt m√∂chten), auf alle F√§lle werden Sie alle Transaktionen aber mit genug Zeitvorsprung und in aller Ruhe nachvollziehen k√∂nnen - ohne Stress!

Ab sofort k√∂nnen Sie sich f√ľr den Breakout-Trader anmelden! => https://www.breakout-trader.de/test.html

Autor: Armin Brack, Chef-Redakteur Geldanlage-Report - www.geldanlage-report.de

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