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Geldanlage-Report-Kolumne : Automobilindustrie - Deutsche Autobauer am Abgrund?

Armin Brack - Indizes - Aktien - 08.08.2017

Ich habe es an dieser Stelle schon mehrfach geschrieben: Es bleibt kein Stein mehr auf dem anderen in der Automobilindustrie. Die deutschen Autobauer machen es sich mit diversen Skandalen noch schwerer - und versuchen sich aus der Verantwortung zu stehlen. Kann das gut gehen? Tesla dagegen will mit dem Model 3 auf die ├ťberholspur in den Auto-Mainstream. Lesen Sie, wie genau Tesla zum US-Auto-Dominator werden m├Âchte.

Es ist ein gef├Ąhrliches Spiel, das Daimler, BMW und der VW-Konzern mit seinen verschiedenen Marken da treiben: Der Dieselgipfel verlief aus Verbrauchersicht entt├Ąuschend. Die Hersteller versuchen sich mit nur sehr begrenzt wirksamen, aber daf├╝r einfachen und kosteng├╝nstigen Softwareupdates aus der Verantwortung zu stehlen. Anders kann man es nicht nennen.

Ob die Stickoxid-Belastungen in den St├Ądten so nennenswert zur├╝ckgehen werden, ist sehr fraglich. Das Damoklesschwert der Fahrverbote schwebt weiter ├╝ber den Dieselbesitzern. Die Gerichte haben den Konzernen bereits in die Parade gegr├Ątscht - und k├Ânnten es wieder tun. Unterdessen z├╝rnt die deutsche Qualit├Ątspresse vom Schlage "Spiegel" oder "Zeit". "Mit Abgas in den Abgrund" hei├čt es da im Titel, die Dieselverk├Ąufe w├╝rden dramatisch sinken, wenn es so weiter ginge, sei die Branche dem Untergang geweiht.

Sogar die "Auto-Bild", die "bislang nicht als Speerspitze umweltbewusster Mobilit├Ąt" galt, wie Spiegel-Autor Michail Hengstenberg in seinem Kommentar s├╝ffisant anmerkt, habe nun Anfang Juli einen Sieben-Punkte-Plan ver├Âffentlicht, der weit ├╝ber die Pseudo-Ma├čnahmen des Dieselgipfels hinausgehe.

Dieser sieht u.a. die Schaffung einer industrieunabh├Ąngigen Kontrollbeh├Ârde (statt des industrienahen Kraftfahrtbundesamts (KBA)) und die Abschaffung der Dieselsubventionen vor. Vor allem aber fordert er eine echte Umr├╝stung aller Euro-5-Diesel mit einem sogenannten SCR-System, einer Abgasreinigung mit Harnstoffeinspritzung. Dieses System ist getestet und wirksam. Es senkt die Stickoxidemissionen (Nox) auch im Realbetrieb auf Euro-6-Norm-Werte ab. Allerdings ist es teuer, weshalb sich die Autobauer weigern, das System freiwillig und auf ihre Kosten einzubauen.

Gef├Ąhrliches Spiel der deutschen Autobauer

VW-Boss Matthias M├╝ller zieht eine solche L├Âsung offenbar nicht einmal in Erw├Ągung. Er will, dass sich seine Ingenieure mit Zukunftstechnologien besch├Ąftigen. Er hofft darauf, dass die Thematik bald wieder aus den Medien verschwindet und die Verbraucher schnell vergessen. ├ähnlich wie bei den verrutschten Fu├čmatten von Toyota oder den eingerasteten Z├╝ndschl├Âssern bei General Motors. Von denen spricht heute keiner mehr. In industrienaheren Bl├Ąttern wie beispielsweise der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ist die Thematik schon jetzt von den Titelbl├Ąttern verschwunden.

Doch geht diese "Spielen auf Zeit"-Strategie wirklich auch in diesem Fall auf? Zweifel sind angebracht. Denn: Die Elektromobilit├Ątsbewegung ist Teil des gro├čen und langfristigen Klimaschutztrends. Basis ist dabei das Pariser Klimaschutzabkommen. Der darin enthaltene Klimaschutzplan besagt knallhart, dass der Verkehr der Zukunft bis 2050 vollst├Ąndig ohne fossiles ├ľl und Gas auskommen muss. Und wenn man mal von den USA absieht herrscht weltweit ein relativ breiter Konsens dar├╝ber, dass dieser - enorm ehrgeizige - Plan auch einzuhalten ist.

Insofern bekommt das Vergehen der Autokonzerne eben eine ganz andere Dimension und selbst wenn VW und Co. in Deutschland von der Politik geschont werden, so d├╝rfen sie in anderen Regionen der Welt nicht mit einem ├Ąhnlich gro├čen Verst├Ąndnis rechnen. In den USA sind wegen des Kartellverdachts bereits die n├Ąchsten Schadensersatzklagen angelaufen. Selbst in Deutschland ist das Vertrauen der (potenziellen) Kunden nachhaltig gest├Ârt.

Wenn die Konsumenten aber tats├Ąchlich ab sofort dauerhaft viel weniger Diesel-Autos kaufen h├Ątte das enorme Verwerfungen f├╝r die Autobauer und auch die Autozulieferer zur Folge. Bei BMW beispielsweise ist im Moment noch jedes dritte ausgelieferte Auto ein Diesel. Zudem liefert BMW auch Dieselmotoren an Toyota, f├╝r deren Europagesch├Ąft. Sind Dieselautos nicht mehr gefragt kann Toyota, die schon seit f├╝nf Jahren keine eigene Forschung im Dieselbereich mehr betreiben, die Kooperation einfach beenden. BMW dagegen h├Ątte ein gro├čes Problem.

Extrem niedrige Bewertungen haben einen Grund

Die B├Ârse preist diese Problematik bereits stark in die Kurse ein. Die KGVs der gro├čen deutschen Autobauer liegen aktuell (auf Basis des 2017 erwarteten Nettogewinns) mit 5,5 f├╝r VW, 7,3 f├╝r BMW und 6,7 f├╝r Daimler so tief wie sonst nur in Vor-Rezessionsphasen. Das bedeutet: Der Markt preist bereits deutliche Gewinnr├╝ckg├Ąnge ein. Dabei spielen noch weitere Aspekte wie z.B. der einbrechende Automarkt in den USA eine Rolle.

Inzwischen haben auch die Autobauer erkannt, dass bei der Modellpolitik ein radikales Umdenken in Richtung Elektromobilit├Ąt gefragt ist. Jetzt soll auf einmal alles sehr schnell gehen:

Mercedes setzt auf vollelektrische Modelle der neuen EQ-Reihe. F├╝r 2019 ist der 408 PS-starke SUV EQC angek├╝ndigt, der um die 500 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen soll.
Sp├Ątestens im Jahr 2025 will Daimler bei elektrischen Premium-Autos f├╝hrend sein, k├╝ndigt Daimler-Chef Dieter Zetsche an. Der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz soll in knapp acht Jahren zwischen 15 und 25 Prozent liegen.

Die Frage ist: Wie schnell kann Daimler liefern? Bisher hat man nur ein reines Elektroauto im Programm, den Kompaktvan der B-Klasse B 250e, dessen Produktion aber wegen des anhaltenden Misserfolgs im kommenden Quartal auslaufen soll.

WKN / K├╝rzel 710000 / DAI
B├Ârsenwert 65,1 Mrd. EUR
KGV 17/18 7/7
Kurs 60,88 EUR

BMW hat einen ├Ąhnlichen Fahrplan: Mit dem BMW i3 haben die M├╝nchener ein kleines Elektromodell bereits seit 2013 auf dem Markt, 2018 soll ein i8 Roadster folgen, 2019 der MINI E und 2020 soll es dann den hybriden BMW X3 auch als reines Elektroauto geben. Genau wie bei Daimler geht man dann f├╝r 2025 von einem Verkaufsanteil elektrifizierter Fahrzeuge zwischen 15 und 25 Prozent aus. Fast, als ob man sich abgesprochen h├Ątte.

WKN / K├╝rzel 519000 / BMW
B├Ârsenwert 49,4 Mrd. EUR
KGV 17/18 7/7
Kurs 82,06 EUR

VW-Markenchef Herbert Diess br├╝stet sich unterdessen, man sei "f├╝r die elektrische Welt besser aufgestellt als jedes andere Unternehmen". Man sei in Wolfsburg einfach besser vorbereitet als die Konkurrenz. Um die versch├Ąrften Flottenziele der EU (95g/km CO2 ab 2021) zu erreichen brauche man knapp 100.000 Elektroautos auf der Stra├če. Das traue man sich zu. Bei VW hei├čt das Elektroauto-Label I.D. Die erste Baureihe, ein Kompaktmodell, soll 2019/2020 starten. Die Rahmendaten: Mindestens 500 Kilometer Reichweite, schnelles Laden, Konnektivit├Ąt und viel Platz im Innenraum. Das Kompaktmodell soll in direkter Konkurrenz zu Teslas Model 3 gehen und dieses preislich sogar noch unterbieten.

Danach soll es Schlag auf Schlag gehen: Ein Crossover I.D. soll folgen, dann ein Minibus I.D. BUZZ. Weitere vorgesehene Modelle wie der I.D. Lounge und der I.D. AEROe sind noch nicht offiziell vorgestellt worden. Ziel ist bis 2025 zum f├╝hrenden Anbieter bei Elektromobilit├Ąt zu werden.

WKN / K├╝rzel 766400 / VOW
B├Ârsenwert 65,8 Mrd. EUR
KGV 17/18 6/5
Kurs 130,30 EUR

Besonders radikal soll die E-Revolution nun bei Audi angegangen werden, was darauf hindeutet, dass es beim profitabelsten Teil des Volkswagen-Konzerns hier noch Nachholbedarf gibt. Um schneller auf Elektrofahrzeuge umstellen zu k├Ânnen, sollen bei den Ingolst├Ądtern bis 2022 etwa zehn Milliarden Euro bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren eingespart werden. Dabei m├╝ssen die Firmen des VW-Konzerns k├╝nftig viel st├Ąrker kooperieren. Das zielt besonders auf das Verh├Ąltnis der konkurrierenden Audi und Porsche ab. Fahrzeugarchitekturen, Module und Komponenten sollen nicht mehr getrennt voneinander entwickelt werden.

Der Fahrplan sieht hier folgenderma├čen aus: 2018 soll das SUV Audi Q6 E-Tron mit 500km Reichweite und 2019 der Audi E-Tron Sportback mit einem Allradantrieb kommen. Die Gesamtleistung beider Elektromotoren soll bei 320kw (435 PS) liegen. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll in 4,5 Sekunden gelingen. Drei weitere Elektromodelle sollen hinzu kommen. Der entscheidende Punkt aus Anlegersicht: Die Umsatzrendite von acht Prozent soll dennoch gehalten werden.

Was Konkurrent Tesla vor hat

Ob das gelingt h├Ąngt wohl auch ma├čgeblich davon ab, wie Konkurrent Tesla sich weiterentwickelt.

Das "Make it or break it"-Model 3 wird zur Nagelprobe f├╝r den kalifornischen Empork├Âmmling um Vision├Ąr Elon Musk. ├ťber kaum ein anderes Unternehmen wird dabei so leidenschaftlich diskutiert, sowieso in den USA, aber auch in deutschen B├Ârsenforen - und das bis ins kleinste Detail. Musk hat es geschafft, ├Ąhnlich wie Steve Jobs bei Apple, einen Kult um das Unternehmen und seine Produkte aufzubauen. Das Image von Musk als dem Superhelden, der die Welt vor dem Klimawandel rettet und gleichzeitig die tollsten und revolution├Ąrsten Autos baut, verbreitet sich in aller Welt.

Viele lieben Musk und Tesla daf├╝r, wohl mindestens genau so viele, die das Spiel durchschauen und etwas genauer hinschauen, hassen ihn eher. Sie erkennen, dass er zu einem Teil eben auch Scharlatan und Schaumschl├Ąger ist, der Visionen verbreitet, aber Termine nicht einh├Ąlt und sogar bei Analystenkonferenzen Sachverhalte so darstellt, wie es ihm in den Kram passt. Ein Beispiel: Die Zahl der Vorbestellungen f├╝r das Model 3 (die ja immer mit einer Anzahlung von 1.000 US-Dollar verbunden sind), die ein Indiz f├╝r den k├╝nftigen Verkaufserfolg sind.

Musk spricht von netto 1.800 Vorbestellungen jeden Tag. Allerdings ist das nur auf einen zeitlich sehr engen Zeitraum bezogen. Tats├Ąchlich ist der Bilanzposten "Customer Deposits", in dem der Wert der Vorauszahlungen festgehalten wird, um rund 18 Millionen auf 603 Millionen US-Dollar gesunken. Dabei handelte es sich um das dritte Quartal in Folge mit einem solchen R├╝ckgang. Das passt nicht mit der obigen Aussage zusammen. Bei der Zahl der Vorbestellungen nennt Musk 518.000. Sp├Ąter stellt sich heraus, dass das eine Bruttoangabe ist und es netto nur 455.000 sind, weil es auch 63.000 Stornierungen gab.

Doch derlei "kleinere Ungenauigkeiten" nimmt der Markt Tesla nicht ├╝bel. Auch dass der Autoumsatz im Vergleich zum Vorquartal zur├╝ckgegangen ist und die Verk├Ąufe f├╝r die bisher auf dem Markt befindlichen Modelle S und X ebenfalls zur├╝ckgehen, wirkte sich nicht negativ auf den Aktienkurs aus. Dass der negative Cashflow mit minus 1,15 Milliarden US-Dollar fast doppelt so hoch ist wie im ersten Quartal: dem Markt ist es egal!

WKN / K├╝rzel A1CX3T / TSLA
B├Ârsenwert 48 Mrd. EUR
KGV 17/18 negativ/negativ
Kurs 348,57 $

Dass der offizielle Nettoverlust von 220 Millionen US-Dollar oder 1,33 US-Dollar je Aktie deutlich h├Âher liegt, wenn man die Kosten f├╝r Aktienoptionsprogramme mit einrechnet und den Gewinn von 100 Millionen aus dem Verkauf von so genannten ZEV-Gutschriften (dahinter steckt eine Art Belohnungssystem des Bundesstaats Kaliforniern f├╝r Autobauer, die besonders viele emissionsfreie Autos auf dem Markt haben) rausrechnet: na und! Die Aktie stieg am Donnerstag dann trotzdem um satte 6,5 Prozent, weil die Pro-Forma-Zahlen eben ├╝ber den Sch├Ątzungen der Analysten lagen.

N├╝chterne Rechner und Short-Spekulanten treibt das fast in den Wahnsinn. Wie kann es sein, dass der Aktienkurs unter dem Strich seit Jahren immer weiter steigt, w├Ąhrend gleichzeitig hohe Verluste auflaufen und Tesla eine Kapitalinfusion nach der n├Ąchsten braucht?

Der entscheidende Punkt ist: Tesla hat sich durch seine unkonventionelle Art einen Zeitvorsprung gegen├╝ber der Konkurrenz herausgearbeitet - und zwar bei einer Technologie, die in den n├Ąchsten Jahren zum Standard in der Automobilindustrie werden k├Ânnte. Einer Industrie, die weltweit 3,5 Billionen(!) US-Dollar pro Jahr umsetzt. Eine Zahl, die sich laut McKinsey bis 2030 auf 6,7 Billionen US-Dollar nochmal fast verdoppeln soll. Der Zeitvorsprung von Tesla k├Ânnte sich also als ungeheuer wertvoll herausstellen, wenn es dem Unternehmen tats├Ąchlich gelingen sollte, die Produktion f├╝r das Model 3 z├╝gig hochzufahren.

Speziell in den USA k├Ânnte man dann enorm hohe Marktanteile von der Konkurrenz erobern. Zwar haben auch andere US-Autobauer wie beispielsweise General Motors mit dem Bolt bereits Elektroautos am Start. Diese k├Ânnen Tesla aber weder was die Produktionskapazit├Ąten betrifft noch was die Qualit├Ąt bzw. die Nachfrage der Konsumenten betrifft auch nur ann├Ąhernd das Wasser reichen. Tesla k├Ânnte zumindest in den USA also auch k├╝nftig den Elektroautomarkt dominieren, was dann aber wegen der zu erwartenden exponentiellen Umsatzsteigerungen weit dramatischere Folgen f├╝r die Konkurrenz h├Ątte.

Genau wegen dieser Perspektiven billigt der Markt dem Unternehmen eine Bewertung von 53,5 Milliarden US-Dollar zu. Damit ist Tesla inzwischen nach Marktkapitalisierung der wertvollste US-Autoanbieter vor General Motors und Ford.

Was Tesla anders macht

Was aber ist es genau, was Tesla anders macht? Es sind zwei Dinge:

1. Das Management-Team verk├╝rzt die Entwicklungszeit f├╝r neue Modelle radikal. Das f├╝hrt zum erw├Ąhnten Zeitvorsprung gegen├╝ber der Konkurrenz.

2. Es will die Produktionskosten radikal reduzieren, um dann in der Folge g├╝nstiger zu sein als die Konkurrenz.

Zu Punkt 1: Sp├Âtter sagen, Tesla bringe Modelle auf den Markt, die eigentlich erst halbfertig sind. Damit haben sie gar nicht so unrecht. Schauen Sie sich bitte mal dieses Bild vom Cockpit eines Tesla Model 3 an: https://assets.wallstreet-online.de/_media/3210/board/20170731225736-m3-cockpit.jpg
Ich habe es diese Woche auch zum ersten Mal gesehen und ich war zun├Ąchst schockiert: Wer bitte gibt denn 43.000 US-Dollar f├╝r ein Auto mit (fast) komplett fehlenden Armaturen, und einem v├Âllig unergonomischen Riesendisplay in der Mitte (Fahrer, die beispielsweise den Tachostand ablesen m├Âchten, m├╝ssen den Blick komplett von der Stra├če abwenden. W├╝rde so ein Auto aus Sicherheitsgr├╝nden ├╝berhaupt eine Zulassung in Deutschland erhalten?) aus, dessen Design noch dazu ├Ąu├čert billig wirkt?

In Deutschland wohl kaum jemand. Allerdings spielt das zun├Ąchst auch keine Rolle, denn das Model 3 soll hierzulande ohnehin erst Ende 2018/Anfang 2019 erh├Ąltlich sein. Aber wie um Himmels Willen kommt Tesla dazu, ein Auto auf den Markt zu werfen, f├╝r dessen Innenausstattung sich Daimler und Co. wahrscheinlich sogar bei einem Prototyp sch├Ąmen w├╝rden?

Der Grund: Die Armaturen sind auf ein komplett autonom fahrendes Auto ausgelegt. Sobald tats├Ąchlich der Autopilot selber fahren und der Mensch hinter dem Steuer in aller Ruhe seine Stulle essen oder Zeitung lesen kann, macht so etwas Sinn. Bis die Technologie allerdings soweit ausgereift, getestet und zugelassen ist, werden nach einhelliger Meinung von Experten noch einige Jahre vergehen. Tesla wirft das Produkt trotzdem auf den Markt. Das w├╝rde sich kein anderer Hersteller trauen.

Allerdings macht Tesla das nicht ganz freiwillig. Denn ein einziges Touchpanel anstelle eines Kabelbaums mit Schaltern und Tasten senkt die Kosten nat├╝rlich erheblich. Nur so ist das Unternehmen in der Lage, das Auto zu diesem Preis auf den Markt zu bringen. Wobei: Das angek├╝ndigte 35.000 US-Dollar-Modell gibt es trotzdemn erst ab 2018 und Kunden, die sich dann f├╝r diese Basisvariante entscheiden, haben nur die Hardware f├╝r den Autopiloten, die aber ohne Software nutzlos ist. Wer die Software will muss noch 8.000 US-Dollar obendrauf legen. Letztlich ist der Startpreis also wohl nicht viel mehr als ein Marketing-Gag.

Aber am Kabelbaumbeispiel wird auch deutlich, was Musk meint, wenn er sagt, das Model 3 sei konsequent auf eine einfache und kosteng├╝nstige Produktion hin optimiert. Nur so ist es m├Âglich, dass die St├╝ckzahlen bei der Serienproduktion so schnell nach oben gefahren werden k├Ânnen. Von zun├Ąchst 50, die bereits "zusammengeschraubt" wurden, auf geplante 1.500 im dritten Quartal und dann bereits eine f├╝nfstellige Zahl in Q4. Ende 2018 soll die Jahresproduktion dann bis auf 500.000 St├╝ck(!) hochgetaktet werden. Die Kunden k├Ânnen dabei keine Ausstattungsvarianten w├Ąhlen. Variabel ist lediglich die Farbe!

Bis dahin soll dann auch die Batteriefabrik in Nevada, die Giga-Factory, die man gemeinsam mit Panasonic baut, soweit sein, dass sie gen├╝gend Batterien ausst├Â├čt. Und hier sind wir beim Skalierungsplan von Musk: Das gro├če, gro├če Problem bei Elektroautos sind bisher die teuren Batterien, die den Gro├čteil der Kosten ausmachen. Aber steht die Massenproduktion in der Gigafactory werden die Kosten je Auto drastisch senken. Damit k├Ânnte Tesla unabh├Ąngig von einem m├Âglicherweise entstehenden Produktionsengpass und damit steigenden Preisen f├╝r Lithium-Ionen-Akkus g├╝nstig produzieren.

Das wiederum gilt nicht f├╝r die deutschen Hersteller: Die Pl├Ąne f├╝r eine eigene Batterienproduktion in Deutschland stehen erst ganz am Anfang. Selbst wenn alles nach Plan l├Ąuft wird das Terra E-Konsortium damit nicht vor 2028 ihre volle Kapazit├Ąt erreichen. Nennenswerte St├╝ckzahlen d├╝rften fr├╝hestens 2021 produziert werden. Noch handelt es sich dabei ohnehin nur um einen Plan: https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-08-03/germany-giving-gigafactory-a-home-in-latest-challenge-to-tesla

Musk, das Marketing-Genie

Kann Musk also seinen Plan umsetzen und dabei zumindest einigerma├čen im Zeitrahmen bleiben, hat er in der Tat die M├Âglichkeit den US-Markt abzugrasen bevor die Konkurrenz in ├Ąhnlich gro├čem Stil produzieren kann. Und der US-Markt ist gigantisch: ├ťber 17,5 Millionen neue Autos wurden dort in 2016 verkauft. Zum Vergleich: In Deutschland waren es 3,35 Millionen St├╝ck, also weniger als 20 Prozent davon.

Aber wie schafft es Musk, dass ihm die US-Konsumenten das Auto tats├Ąchlich abkaufen? Der geb├╝rtige S├╝dafrikaner ist ein Marketing-Genie! Die Autopilot-Software wird quasi halbfertig, man k├Ânnte weniger schmeichelhaft auch sagen: fehlerhaft, auf den Markt gebracht und dann mit permanenten Updates sukzessive verbessert. Umgangssprachlich bezeichnen die Insider das als "Banana-Software", weil sie quasi erst beim Kunden reift. Ein solches Gesch├Ąftsgebaren gilt eigentlich auch innerhalb der Software-Branche zumindest als unfein.

Musk gelingt es aber, das als tolles Feature zu verkaufen und die Analysten schlucken die Botschaft: Das Model 3 biete tolle "Over The Air"-Updates, die das Fahrzeug permanent verbessern w├╝rden. Das sei wie bei einem "Smartphone auf R├Ądern", schreiben sie und vergeben mehrheitlich Kaufempfehlungen.

Die Wurzeln von Musk und Tesla liegen im kalifornischen Silicon Valley, dem Mekka der Tech-Industrie. Die erste Firma von Musk war X.com, eine E-Mail-Payment-Firma, die sp├Ąter in Paypal aufging. Hier liegen nicht nur die St├Ąrken von Tesla wie beispielsweise eine ausgereifte Design-Software (Stichwort: Verk├╝rzung der Entwicklungszeit). Es pr├Ągt das gesamte Denken, die Unternehmensphilosophie.

Zu diesem Marketingtalent von Musk z├Ąhle ich auch das "Spiel mit der Zeit". Beim Model 3 hat er den angepeilten extrem ehrgeizigen Starttermin der Serienproduktion (Juli 2017) eingehalten - auf dem Papier zumindest. Denn die 50 gebauten Autos kann man objektiv nat├╝rlich schwerlich als Serienproduktion bezeichnen. Trotzdem konnte er es als Erfolg verkaufen. In den n├Ąchsten Monaten wird dann mit dem Hochfahren der Produktion nat├╝rlich zuerst mal der Kreis der absoluten Tesla-"Fanboys" abgearbeitet. Diese haben eine viel h├Âhere Fehlertoleranz als normal" Kunden.

So gewinnt Tesla Zeit und kann z.B. die Autopilot-Software sukzessive verbessern bevor das Model 3 an kritischere K├Ąufer oder gar ins Ausland geliefert wird. Mit den Over-the-Air (OTA)-Updates kann Tesla wertvolle Daten zur Verbesserung des Autopilots sammeln - und zwar viel mehr und schneller als die Konkurrenz!

Und in den USA hat der Elektroauto-Pionier noch einen weiteren Trumpf im ├ärmel: sein "Supercharger"-Schnell-Ladenetzwerk, das quer ├╝ber die USA aufgebaut wird und fr├╝her oder sp├Ąter eine m├Âglichst fl├Ąchendeckende Versorgung bieten soll. Zeitlich h├Ąngt man mit dem zwar weit hinter den urspr├╝nglichen Planungen zur├╝ck. Trotzdem ist Tesla auch hier mit den aktuell 9.000 Ladestationen in den USA der Konkurrenz weit voraus. Angestrebt sind bis Ende 2017 15.000 Ladestationen. Auch in Europa l├Ąuft der Aufbau auf Hochtouren. Bisher gibt es 909 Supercharger-Stationen mit 6.118 Ladepl├Ątzen: https://www.tesla.com/de_DE/supercharger?redirect=no

Enorme Risiken

Falls ich Sie jetzt davon ├╝berzeugt habe, die Tesla-Aktien zu kaufen: Warten Sie noch einen Moment! Die Risiken f├╝r uns Anleger haben es in sich. Sie sollten sie kennen. Das Hauptrisiko:

1. Das Model 3 k├Ânnte auch in den USA floppen. Es gibt Anzeichen daf├╝r, dass die Nachfrage gar nicht so hoch ist wie erwartet (s.a. Customer Deposits oben).

Kein Wunder: Der Preis ist f├╝r ein Massenauto, f├╝r eine Art amerikanischen "Volkswagen", eigentlich viel zu hoch. Er liegt in der Praxis bei mindestens 43.000 US-Dollar inkl. Autopilotsoftware.

2. Es ist nicht klar, ob es Tesla tats├Ąchlich gelingt, die mittelfristig angestrebte Bruttomarge von rund 25 Prozent zu erreichen und so den Cash-Burn in Grenzen zu halten. Denn niemand wei├č, ob es gelingt die Produktion einigerma├čen reibungslos hochzufahren. Tesla hat hier kaum Erfahrung und selbst Musk spricht diesbez├╝glich von einem bevorstehenden "H├Âllenritt". Au├čerdem arbeitet Tesla immer wieder mit Pro-forma-Zahlen und ber├╝cksichtigt bei den aktuellen Margenangaben auch die Gewinne aus dem Verkauf der oben beschriebenen ZEV-Gutschriften. Sonst l├Ągen die Margen deutlich tiefer.

3. Erweist sich das Model 3 mittelfristig als qualitativ minderwertig und/oder gibt es z.B. vermehrt Unf├Ąlle (Stichwort: nicht ausgereifter Autopilot oder brennende Batterien) k├Ânnte das Image von Tesla stark leiden.

4. Tesla ist weit mehr als ein Autobauer, sondern letztlich ein verschachtelter und relativ undurchsichtiger Konzern. Mit dem Kauf der angeschlagenen Solarcity wurde Tesla zu einem der ganz gro├čen Solarstromvermarkter der USA. "Solarenergiesysteme" stehen mit 6,2 Milliarden US-Dollar in der Tesla-Bilanz. Das Gesch├Ąftsmodell ist h├Âchst umstritten. Viele Solaranlagen, die Solarcity installiert hat, wurden gar nicht verkauft. Sie geh├Âren weiter Solarcity und wurden vom Hauseigent├╝mer nur gemietet.

Entsprechend hoch waren die Investitionen f├╝r Solarcity. Viel Fremdkapital sollte eingeworben werden. Die Schuldpapiere waren aber bei den Investoren alles andere als ein Renner, so dass letztlich 65 Prozent der Solaranleihe von SpaceX gezeichnet werden mussten. Der Raketenbauer geh├Ârt ebenfalls Elon Musk. Letztlich holte Tesla Solarcity und deren Risiken dann ganz unter das Dach von Tesla. Wo sie nun vor sich hinschlummern...

Auch mit einem anderen ambitionierten Projekt, den Solardachziegeln, l├Ąuft es nicht rund. Die Serienproduktion sollte eigentlich schon im Juni starten. Nun hat man das Ganze auf Ende des Jahres verschoben. Kritiker bef├╝rchten, dass sich die langen Garantiezeiten von 20 Jahren f├╝r die Funktion der Solaranlage als Bumerang erweisen k├Ânnten. Die Technologie sei noch nicht ausgereift genug, hei├čt es.

5. Tesla hatte zuletzt einen hohen personellen Aderlass zu verkraften. In dieser Woche verlie├č der Leiter der Batterietechnologie-Sparte, Kurt Kelty, das Unternehmen. Erst im Juni hatte Chris Lattner, Leiter der Autopilotsparte, nach nur sechs Monaten gek├╝ndigt. Er war von Apple gekommen.
Das k├Ânnte auch mit der Person Elon Musks zusammenh├Ąngen, der bekannt daf├╝r ist, von seinen Mitarbeitern allerh├Âchsten Einsatz zu fordern und diese manchmal auch zu ├╝berfordern. Zudem gilt er als extrem launisch. So k├Ânnte Tesla auf Dauer viel Know-how verloren gehen.

MEIN FAZIT:

In der Automobilindustrie k├Ąmpfen derzeit angeschlagene deutsche Platzhirsche gegen einen aufstrebenden, aber ├╝berambitionierten Herausforderer, der teilweise mit gezinkten Karten spielt.

Es wird h├Âchstspannend zu verfolgen, ob Tesla mit seiner radikalen und mutigen Strategie tats├Ąchlich den Durchbruch in den Mainstream schafft. In den USA ist das zumindest nicht auszuschlie├čen. In Europa ist es bisher eher nicht vorstellbar. Die Chancen aber auch die Risiken sind gewaltig.

Bei den deutschen Autobauern h├Ąngt viel davon ab, wie verheerend die Nachwirkungen des Abgasskandals und der Kartellvorw├╝rfe f├╝r die k├╝nftigen Dieselverk├Ąufe und das Image insgesamt sein werden. Einiges an Skepsis ist in den Kursen bereits eingepreist.

Allerdings d├╝rfte die grundlegende technologische Umstellung vom Verbrennungs- auf den Elektromotor bzw. die anstehende ├ťbergangsphase f├╝r die Hersteller ├Ąu├čerst herausfordernd werden. Es sind gewaltige Investitionen erforderlich. Zugleich d├╝rften personelle Umw├Ąlzungen, die ebenfalls mit hohen Kosten verbunden sein werden, unausweichlich sein. Der ohnehin hohe Preisdruck in der Branche d├╝rfte sich so zus├Ątzlich versch├Ąrfen. Dem werden sich auch die Autozulieferer nicht entziehen k├Ânnen, auch wenn die meisten vom Dieselskandal nicht direkt betroffen sind.

Unter dem Strich ergibt das aus meiner Sicht weder f├╝r die Autobauer noch die herk├Âmmlichen Zulieferer noch den Herausforderer Tesla ein gutes Chance-Risiko-Verh├Ąltnis. Ich w├╝rde daher alle genannten Werte eher meiden. Welche Titel tats├Ąchlich zu den Gewinnern der Elektromobilit├Ąts-Revolution im Autosektor geh├Âren k├Ânnten, lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

Autor: Armin Brack, Chef-Redakteur Geldanlage-Report - www.geldanlage-report.de

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Charttechnischer Ausblick - S&P-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der S&P-Future zeigte in der vergangenen Handelswoche eine eher seitw├Ąrts tendierende Bewegung, mit der Marke von rund 2.660,00 Punkten als obere und dem Unterst├╝tzungsbereich 2.590,00 als untere Grenze. Geplante Verk├Ąufe an Widerst├Ąnden hielten somit recht gute Trade-Szenarien bereit. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - Bund-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Bonds - Analysen - 03.04.2018
Ohne nennenswerte Anzeichen schob sich der Bund-Future in den vergangenen Handelstagen weiter nach oben und erreichte am Mittwoch das Wochenziel von knapp 159,75. Widerst├Ąnde in den aktuellen Kursbereichen stellten nur geringf├╝gige Hindernisse dar und konnten teilweise sauber durchsto├čen werden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - EUR/USD - 14. KW 2018

LYNX Broker - Forex - Analysen - 03.04.2018
Mit merklichem Momentum konnte sich der EUR/USD in der vergangenen Handelswoche ├╝ber die Hochs der vorletzten Handelswoche schieben, was zu interessanten Kaufchancen f├╝hrte. Mit dem Erreichen des Hochs von 1,2475 war der Aufw├Ąrtsmove jedoch wieder vorbei und der Wert fiel in die Schiebezone zwischen 1,2400 und 1,2250 zur├╝ck. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX wieder unter Druck

Helaba Floor Research - Indizes - 03.04.2018
Aktienmarkt Am Donnerstag ging der DAX bei 12.096,72 Z├Ąhlern aus dem Handel. Dies entsprach einem Plus in H├Âhe von 1,3 Prozent. Anleger nutzen das zuvor reduzierte Kursniveau zum Einstieg, wenngleich auch das Quartalsende (Stichwort: ÔÇťwindow dressingÔÇť) eine wesentliche Rolle gespielt haben d├╝rfte. ... mehr

Henkel ÔÇô den DAX langfristig geschlagen

LYNX Broker - Indizes - Aktien - 03.04.2018
Fundamentalbetrachtung der Henkel AG Die Die Henkel AG & Co. KGaA verf├╝gt den eigenen Angaben zufolge weltweit ├╝ber ein diversifiziertes Portfolio mit starken Marken, Innovationen und Technologien in seinen drei Unternehmensbereichen. Im st├Ąrksten Konzernsegment Adhesive Technologies ÔÇô dem Klebstoffbereich ÔÇô mit einem Umsatzanteil von 47 Prozent gilt Henkel als globaler Marktf├╝hrer. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 158.57-160.07

Helaba Floor Research - Bonds - 03.04.2018
An den internationalen Finanzm├Ąrkten kehrte vor├Âsterliche Ruhe ein. Nach einem von gro├čer Verunsicherung und Nervosit├Ąt gepr├Ągten Handelsverlauf standen im Handelsstreit der USA mit China die Zeichen auf Entspannung. W├Ąhrend der Ausverkauf an den Aktienb├Ârsen zum Stillstand kam, legten auch festverzinsliche Papiere eine Verschnaufpause ein. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Stimmungsindikatoren im Fokus

Helaba Floor Research - Forex - 03.04.2018
statistDie verk├╝rzte Handelswoche startet mit den Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone. Vorabsch├Ątzungen in Deutschland und Frankreich lassen auf nachlassende Stimmungsumfragen schlie├čen. Auch der schwelende Handelskonflikt mit den USA k├Ânnte negativen Einfluss auf die Stimmung der Einkaufsmanager aus├╝ben. ... mehr

Ripple (XRP): B├Ąrische Ostern belasten den Kurs

DailyFX - Marktberichte - Kryptow├Ąhrungen - 03.04.2018
Der bankennahe Token ist nicht gut auf Ostern zu sprechen. ├ťber die Feiertage hatte der Kurs zeitweise rund 14 Prozent ausgehend von Freitag nachgegeben. Dar├╝ber hinaus steht die 0,50-US-Dollar-Marke aktuell unter Beschuss. Die Osterfeiertage konnten den Ripple-Kurs nicht befl├╝geln. ... mehr

DAX: Unsicherheiten bleiben bestehen

IG Markets Research - Marktberichte - 03.04.2018
03.04.2018 ÔÇô 07:15 Uhr (Werbemitteilung): US-Pr├Ąsident Donald Trump bleibt auch weiterhin ein Risikofaktor f├╝r die Finanzm├Ąrkte. Der drohende Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China d├╝rfte auch zu Beginn des zweiten Quartals das zentrale Thema sein. Vorb├Ârslich d├╝rfte der DAX mit deutlichen Kursabschl├Ągen in die Woche starten. ... mehr

Neue ETFs: Dividendenstarke Aktien aus USA und weltweit

B├Ârse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (B├Ârse Frankfurt). Die Deutsche Asset Management erweitert das Angebot an Exchange Traded Funds auf Xetra und im Frankfurter Parketthandel. Mit den zwei neuen Aktien-ETFs erhalten Anleger die M├Âglichkeit, an der Wertentwicklung von Unternehmen mit hoher Dividendenrendite und soliden Finanzkennzahlen zu partizipieren. ... mehr

Neuer ETF: Inflationsgesch├╝tzte US TIPS

B├Ârse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (B├Ârse Frankfurt). Der Emittent iShares erweitert das Angebot an Renten-ETFs auf Xetra und an der B├Ârse Frankfurt. Mit dem Rentenindex-ETF k├Ânnen Anleger an der Wertentwicklung von auf US-Dollar lautenden, inflationsindexierte Anleihen des US-Schatzamtes (US TIPS) partizipieren. ... mehr

Charttechnik: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum

Formationstrader I H. Esnaashari - Forex - Kryptow├Ąhrungen - 02.04.2018
Video-Chartanalyse Kryptow├Ąhrungen Der Bitcoin-Preis l├Ąuft eine untergeordnete Unterst├╝tzung an. Von hier aus hat Preis Stabilisierungspotential. ... mehr

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