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Geldanlage Report: Die besten deutschen Trending Value-Aktien...

Armin Brack - Indizes - 07.12.2015

Lieber Geldanleger, in der letzten Ausgabe hatte ich Ihnen die Trending Value-Strategie vorgestellt und dabei auf die langfristige Outperformance gegen√ľber dem Gesamtmarkt hingewiesen. Dabei habe ich Ihnen auch eine √úbersicht √ľber die derzeitigen Top 15-Werte aus Deutschland geliefert.

In dieser Ausgabe wollen wir uns diese einzelnen Werte noch etwas genauer anschauen, und zwar nicht nur die deutschen sondern auch die Top 25 USA-Titel.

Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Value-Fallen, diskutieren also, ob bestimmte Werte nur auf Grund von einmaligen Sondereffekten oder anderen Gewinnanomalitäten im Ranking auftauchen und ob diese deshalb besser gemieden werden sollen.

Schlie√ülich erl√§utere ich Ihnen auch noch wie die aktiveren Anleger unter Ihnen die Trending Value-Strategie f√ľr ein Tradingkonzept nutzen k√∂nnen.

Los geht¬īs: Die aktuellen Top 25 aus Deutschland, die ich √ľbrigens auch alle selber im Depot habe und mindestens drei Monate halten werde, sehen folgenderma√üen aus:

1) Verbio (WKN: A0JL9W | US-K√ľrzel: VBK) geh√∂rte lange zu den Top-Empfehlungen im Trend-Trader und ist der beste Performer des letzten halben Jahres unter den Trending Value-Aktien.

Gewinnbringer ist vor allem der Bereich Biodiesel, der entsprechend wichtiger ist als die zweite Sparte, Bioethanol, wo auf Grund von Gr√∂√üenvorteilen Konkurrent CropEnergies dominiert. Profitiert hat Verbio, die erstmals seit dem B√∂rsengang 2006 eine Dividende aussch√ľtten, von den anziehenden Preisen f√ľr Biodiesel und einer entsprechend sehr hohen Auslastung. Die komfortable Eigenkapitalausstattung von inzwischen √ľber 70 Prozent bietet eine gewisse Sicherheit f√ľr Anleger.

Die Zukunftshoffnungen liegen im Bereich der Biokraftstoffe der zweiten Generation (u.a. Herstellung von Biomethan aus Stroh). Dieser Markt befindet sich allerdings noch in einer sehr fr√ľhen Entwicklungsphase. Es ist eine st√§rkere staatliche F√∂rderung vonn√∂ten, damit dieser Markt gro√ü genug werden und k√ľnftig nennenswert zum Gewinn von Verbio beisteuern kann.

Trotz des extremen Kursanstiegs verf√ľgt die Aktie immer noch √ľber relativ attraktive Bewertungskennzahlen wie beispielsweise ein niedriges Kurs-Umsatz-Verh√§ltnis und hohe freie Cashflows im Verh√§ltnis zum Unternehmenswert.

2) Dem Schienenlogistiker und Waggonvermieter VTG (VTG999 | VT9) ist die Integration der Schweizer Ahaus Alstätter Eisenbahn Holding (AAE) im ersten Halbjahr 2015 gelungen. Die Wachstumsfantasie basiert zu großen Teilen auf diesem Zusammenschluss.

F√ľr das Gesamtjahr werden Ums√§tze von 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro erwartet und ein EBITDA von 325 bis 350 Mio. Euro. Bein einer aktuellen Marktkapitalisierung von 827 Mio. Euro ergibt sich eine Bewertung mit dem nur 2,45-fachen Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA). Trotz des Kursanstiegs ist die Aktie fundamental weiter g√ľnstig.

3) M√ľhlbauer (662720 | MUB): Der Spezialmaschinenbauer aus Roding in der Oberpfalz bietet Komplettl√∂sungen f√ľr die Herstellung von Ausweisdokumenten mit biometrischen Daten an (Verbindungstechnik, Kartenproduktion, Personalisierung, Erfassung und Verifikation personengebundener Daten).

Im GJ 2014 wurde eine Umsatzsteigerung um 15,6 Prozent auf 231,1 Millionen Euro realisiert, der operative Gewinn vor Sondereffekten hat sich von 12,2 auf 22,5 Millionen Euro fast verdoppelt. R√ľckstellungen von 31,4 Millionen Euro f√ľr einen Rechtsstreit mit einem ehemaligen Gesch√§ftspartner aus Indonesien f√ľhrten unter dem Strich aber zu einem Verlust von 4,3 Millionen Euro.

Steigende Auftragseing√§nge im gr√∂√üten Gesch√§ftsfeld Automation mit Maschinen zur Produktion elektronischer Reisep√§sse und Smartcards (+30% auf 144,9 Millionen Euro) sorgen f√ľr Fantasie. Hinzu kommt eine hohe Dividende von einem Euro je Aktie.

4) Edding (Vorzugsaktien; 564793 | EDD3): Hersteller von Schreibwaren und neuerdings auch Nadellacken. Die Stammaktien sind nicht börsennotiert, entsprechend kann die Marktkapitalisierung nicht exakt ermittelt werden. Die Halbjahreszahlen brachten einen Umsatzanstieg um acht Prozent auf 65,4 Mio. Euro und einem Gewinn vor Steuern von 5,2 Mio. Euro (+18%).

Die Prognose f√ľrs Gesamtjahr geht allerdings nur von einem Ergebnis auf H√∂he des Vorjahres aus. Das h√§ngt mit Schwankungen bei den Marketingaufwendungen zusammen, die im Vorjahr um 777.000 Euro reduziert worden waren. Zudem prognostiziert man traditionell konservativ.

F√ľr Kursfantasie sorgt ein neues Produkt: Der Nagellack L.A.Q.U.E. im Edding-Look wurde √ľber die Filialen der Drogeriekette M√ľller eingef√ľhrt. Das 2016er-KGV liegt gerade mal bei zehn. Das Kurs-Buchwert-Verh√§ltnis (KBV) ist etwas h√∂her bei 2,3 und liegt √ľber dem langj√§hrigen Mittelwert von 1,5. Die niedrigen Handelsums√§tze machen die Aktie nur f√ľr mittelfristig oder langfristig agierende Anleger interessant.

5) Steico (AOLR93 | ST5) ist ein Nischenanbieter, gleichzeitig aber auch Weltmarktf√ľhrer bei der Herstellung und dem Vertrieb von Holzfasern. Hinzu kommen Hanf-D√§mmstoffe, Stegtr√§ger (konstruktive Bauprodukte) und Hartfaserplatten. Steico vertreibt Furnierschichtholz als Handelsware.

Herk√∂mmliche W√§rmeverbundl√∂sungen sind anf√§llig f√ľr Pilze und Schimmel bei Feuchtigkeit und m√ľssen deshalb mit hochgiftigen Stoffen beschichtet werden. Hinzu kommt die Verwendung von Styropor, die die Systeme anf√§llig f√ľr Br√§nde machen. Steico setzt dagegen auf √∂kologische Materialien.

Der Anstieg der Aktie begann nach dem ersten Steico-Kapitalmarkttag.

) Hannover R√ľck (840221 | HNR1) ist mit einem Pr√§mienvolumen von rund 13,8 Milliarden Euro eine der f√ľhrenden R√ľckversicherungsgruppen der Welt. Man hat die h√∂chste Quote nach den neuen Solvency II-Richtlinien, d.h. die Aktie ist gegen√ľber m√∂glichen Turbulenzen an den Finanzm√§rkten am besten gesch√ľtzt und verdient daher einen Bewertungsaufschlag.

Zudem besteht auf Grund dieser starken Bilanzrelationen auch das Potenzial f√ľr eine Baraussch√ľttung. Das aktuelle KGV von 13 ist sowohl im Vergleich zur Konkurrenz (Swiss Re oder Munich Re) als auch historisch (viele Jahre lag das KGV zwischen 8 und 9) hoch.

Andererseits muss man aber auch die Bewertungsniveaus am Markt insgesamt betrachten und hier sind die Bewertungsniveaus in den letzten Jahren allgemein drastisch gestiegen. Insofern haben die Versicherer noch Nachholpotenzial bzw. umgekehrt, im Falle einer Marktkorrektur, geringeres R√ľckschlagspotenzial.

7) Sektkellerei Schloss Wachenheim (722900 | SWA) gelang ein starker Start in das Gesch√§ftsjahr 2015/16. Das √ľberproportional gesteigerte Ergebnis resultierte aus gesunkenen Marketing- und Zinsaufwendungen und geringeren Minderheitsanteilen bei einer marginalen Umsatzsteigerung.

Die Eigenkapitalquote konnte auf 56 Prozent erh√∂ht werden. Die Aktie des Schaumweinherstellers notiert immer noch unterhalb des Buchwerts von 17,54 Euro. F√ľr die kommenden Quartale sind Preissenkungen geplant, die sich positiv auf den Umsatz auswirken sollten.

8) Mediclin (659510 | MED) ist ein Offenburger Klinikbetreiber. In den ersten neun Monaten 2015 gelang ein Umsatzanstieg von 403 auf 414 Millionen Euro und ein beeindruckender Anstieg beim operativen Gewinn von 12,2 auf 17,4 Millionen Euro und beim Nettogewinn von 8,0 auf 12,5 Millionen Euro.

Nur gut 12 Prozent der Aktien sind im freien Handel. Hauptgesellschafter sind die Asklepios Kliniken (53 Prozent) sowie die Ergo Versicherungsgruppe (35 Prozent).

Hinzu kommt: Mediclin hat eventuell in der Vergangenheit zu hohe Mieten bei den eigenen Krankenh√§usern bezahlt. Hier l√§uft aktuell eine Untersuchung, die von Gro√üaktion√§r Asklepios angesto√üen worden ist. Das k√∂nnte ein Druckmittel sein, um an die St√ľcke von Ergo zu kommen. So k√∂nnte sich auch etwas in der Aktion√§rsstruktur √§ndern, zumindest aber sollte man profitabler werden, wenn die Mietkosten fallen.

Zus√§tzlich wurde am 10. Juni vom Bundeskabinett das Krankenhausstrukturgesetz verabschiedet. Bis 2018 sollen bis zu 660 Millionen Euro F√∂rdergelder an Krankenh√§user ausgesch√ľttet werden, um Anreize zur Umstrukturierung derselbigen zu setzen.

Charttechnisch ist die Aktie nach mehreren guten Quartalsergebnissen, die kurstechnisch quasi verpufft waren, nun auch angesprungen.

9) FinLab (121806 | A7A) ist eine Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Fintech. Die wichtigste Beteiligung ist aber immer noch Heliad Equity Partners, die wiederum vor allem an der Fintech Group (ehemals: Flatex) beteiligt ist.

Ein Grund direkt in die FinLab-Aktie zu investieren, w√§ren also nur die exklusiven FinLab-Beteiligungen, namentlich Nextmarkets (Tradinglernplattform), Venturate (Start-up-Finanzierungsplattform, Deposit Solutions (Full-Service-L√∂sung f√ľr Banken zur Sammlung von Spareinlagen in ganz Europa) und die Patriarch Multi-Manager GmbH, ein Verm√∂gensverwalter mit Fund-of-Fund L√∂sungen. Letzterer hat wenig mit Fintech zu tun, sondern ist von der Struktur her eher ein herk√∂mmlicher Verm√∂gensverwalter.

Die Risiken sind gewaltig. Nextmarkets versucht ein erfolgreiches Gesch√§ftsmodell aus dem Pokern (Poker Stars) auf die B√∂rse zu √ľbertragen. Ob das gelingt ist fraglich, zudem gibt es starke Konkurrenz, u.a. von Tradimo.

Venturate muss sich gegen das in Branchenkreisen Lemon Law genannte Phänomen wehren, das besagt, dass die allerbesten Start-ups nicht mit solchen Plattformen wie Venturate zusammenarbeiten, sondern sich direkt an Investoren wenden.

Und im Venture Capital-Bereich sind es eben nur sehr wenige, besonders gute Beteiligungen, die am Ende den Gewinn bringen. Und um diese besten Start-ups herrscht ein massiver Konkurrenzkampf, weil auch die Big Player aus dem Bankenbereich wie Commerzbank und Deutsche Bank in diesem Bereich aktiv sind. FinLab muss quasi von null anfangen.

Ob das aktuelle Management, das teilweise schon bei der Vorg√§ngerfirma Altira aktiv war, daf√ľr die richtige Besetzung hat, bleibt abzuwarten. Der Trumpf im Hintergrund ist sicherlich Bernd F√∂rtsch. Der Kulmbacher hat letztlich auch bei Altira die F√§den in der Hand, ist umtriebig und gut vernetzt, aber auch alles andere als unumstritten.

Letztlich tun Investoren gut daran, eine eher konservative Net Asset Value-Berechnung vorzunehmen, nicht zuletzt auch auf Grund der verschachtelten Beteiligungsverh√§ltnisse. GBC Research kam hier vor kurzem f√ľr den NAV auf einen Wert von 10,62 Euro je Aktie. Der aktuelle Kurs im Bereich 9,00 Euro bietet immerhin einen Abschlag von rund 15 Prozent.

Zum einen ist ein solcher Abschlag aber in "normalen" B√∂rsenphasen durchaus √ľblich, zum anderen macht die Heliad Beteiligung derzeit nur gut 26 Millionen der Marktkapitalisierung von 41 Millionen Euro aus. Insofern zieht GBC durchaus ambitionierte Bewertungsans√§tze f√ľr die anderen Beteiligungen von insgesamt 15 Millionen Euro heran.

Unter dem Strich scheint mir die Aktie derzeit mehr als ausreichend bewertet zu sein. Wer den Fintech-Trend spielen möchte, sollte sich eher Ferratum anschauen, die am Donnerstag auf ein neues 52-Wochen-Hoch ausgebrochen sind.

10) M.A.X. Automation (658090 | MXH) ist eine Unternehmensgruppe, die in den beiden Gesch√§ftsfeldern Industrieautomation (Robotik und Mikromontage f√ľr den Auto- und Medizintechniksektor) und Umwelttechnik (R√ľckf√ľhrung von Rohstoffen in den Wertstoffkreislauf oder zur energetischen Nutzung) t√§tig ist.

Der Inhaber der 2013 √ľbernommenen AIM-Gruppe, die G√ľnther Holding, hat inzwischen √ľber 30 Prozent der Anteile an der M.A.X. gekauft und war daher gezwungen ein Pflichtangebot von 5,30 Euro je Aktie abzugeben.

Damit ist die Aktie gut nach unten abgesichert. G√ľnther k√∂nnte sukzessive am Markt zukaufen, weil das Pflichtangebot nur wenige Aktion√§re annehmen d√ľrften. Die Analysten von Oddo Seydler sehen einen fairen Kurs von 7,00 Euro f√ľr die M.A.X. Holding.

11) Bauer (516810 | B5A) aus dem bayerischen Schrobenhausen ist auf Tiefbau spezialisiert und entwickelt f√ľr diesen Bereich auch eigene Ger√§te und technologische Verfahren. Die Aktie notiert unterhalb ihres Buchwerts und bei weniger als einem Drittel der Jahresums√§tze.

12) Simona (723940 | SIM) ist ein Hersteller von Halbzeug-, Rohr- und Formteilen. Die zur Jahresmitte angehobenen Ziele seien nach den Zahlen des dritten Quartals wegen einer niedrigeren Investitionst√§tigkeit der Industriekunden und dem Einbruch der Konjunktur in China "deutlich ambitionierter" geworden. Die Aktie ist ein schwankungsarmes, konservatives Papier, das nahe des Buchwerts notiert und √ľber attraktive Bewertungsrelationen verf√ľgt.

13) Die Allianz (840400 | ALV) ist einer der weltweit f√ľhrenden Versicherungs- und Finanzdienstleister. Versicherungsaktien sind pr√§destiniert f√ľr die Trending Value-Strategie, weil sie traditionell √ľber attraktive fundamentale Bewertungskennzahlen verf√ľgen. Versicherer leiden seit Jahren unter dem Niedrigzinsumfeld, weil sie mit den re-investierten Pr√§mien der Kunden wenig Rendite erwirtschaften k√∂nnen.

Noch strengere Eigenkapitalvorschriften auf Basis der Basel 2-Richtlinien zwingen die Unternehmen dazu, ganz √ľberwiegend in sichere, festverzinsliche, aber gering rentierende Anlagen zu investieren.

Trotzdem ging es f√ľr die Aktie der M√ľnchener nach starken Quartalszahlen zuletzt deutlich bergauf. Unter anderem konnten die Nettoabfl√ľsse von Kundengeldern bei der US-Fondstochter Pimco gestoppt werden.

14) MBB SE (A0ETBQ | MBB)-Boss Christof Nesemeier scheint endlich f√ľndig geworden zu sein: Mit der Mehrheits√ľbernahme an Aumann, einem f√ľhrenden Anlagenbauer f√ľr Spulenwickeltechnik und E-Mobilit√§t, wird das MBB-Portfolio um eine neue Beteiligung mit Wachstumsfantasie bereichert. Auf eine derartige Transaktion hatte der Markt angesichts des √ľppigen Cashbestandes bei den Berlinern lange gewartet. Die zuletzt stagnierenden Ums√§tze und Gewinne sollen bereits in 2016 wieder deutlich anziehen.

15) Lang & Schwarz (645932 | LUS) profitiert vom gro√üen Erfolg der Social Trading-Plattform Wikifolio, f√ľr die man s√§mtliche Transaktionen abwickelt. Besonders lukrativ ist der Bereich Derivate (also z.B. Optionsscheine und Knock-Out-Zertifikate). Die letzten beiden Quartalsergebnisse lagen allerdings jeweils nur im Rahmen der Erwartungen bzw. knapp darunter. In der Folge stagniert die Aktie seit dem Fr√ľhjahr. Zudem besteht trotz Wikifolio eine hohe Abh√§ngigkeit vom Gesamtmarkt.

Ein tendenziell bei relativ geringer Volatilit√§t fallender Aktienmarkt oder eine l√§ngere Baisse w√§re schlecht f√ľr die Gewinnentwicklung von Lang & Schwarz. Die Schwankungsbreite beim Gewinn je Aktie ist je B√∂rsenverfassung enorm.

16) W√ľstenrot & W√ľrttembergische (805100 | WUW): Der Traditionsversicherer leidet unter dem oben beschriebenen schwierigen Umfeld f√ľr Assekuranzen und ist besonders vom r√ľckl√§ufigen Gesch√§ft mit Lebensversicherungen betroffen. Umgekehrt z√§hlt die Aktie aber auf Basis der Bewertungskennziffern die g√ľnstigste Aktie √ľberhaupt im Ranking.

Zuletzt gab es gute News in Serie: Die Gewinnprognose f√ľr das Gesamtjahr wurde angehoben, ein neues Aktienr√ľckkaufprogramm gestartet und durch den Segmentwechsel in den st√§rker regulierten Prime Standard wird nun sogar die Aufnahme in den SDAX m√∂glich.

17) Scherzer (694280 | PZS) ist eine Beteiligungsgesellschaft, die auf Basis der Valuestrategie investiert und Sondersituationen, wie beispielsweise Abfindungsspekulationen, im Blickfeld hat. Der NAV, also der innere Wert der Beteiligungen betrug zum 30.11. 1,96 Euro.

Somit erhalten Anleger beim Erwerb zum aktuellen Kurs von 1,65 Euro einen stattlichen Discount von 16 Prozent. Auch hier gilt aber: Ein solcher Abschlag ist durchaus √ľblich. Und auch hier gilt: Herk√∂mmliche Bewertungskennzahlen greifen bei einer Beteiligungsgesellschaft nicht.

18) Aurubis (676650 | NDAF) ist der f√ľhrende integrierte Kupferkonzern und gleichzeitig Kupferrecycler weltweit. Das Unternehmen kann relativ unabh√§ngig vom Kupferpreis agieren. H√∂here Schmelzl√∂hne und Kathodenpr√§mien sowie ein freundliches Marktumfeld f√ľr Schwefels√§ure und ein g√ľnstiger Rohstoffmix trieben zuletzt das Ergebnis. Auch Aurubis ist ein klassische Value-Aktie mit niedrigem KGV, KUV und Kurs-Buchwert-Verh√§ltnis (KBV).

19) PNE Wind (A0JBPG | PNE3) war in der Vergangenheit von Skandalen und Streitereien im Management und Aufsichtsrat gebeutelt und konnte daher nicht mit der guten Entwicklung anderer Windprojektierer wie Energiekontor oder Capital Stage (vor allem Solar) mithalten. Die verweigerte Genehmigung f√ľr das UK-Projekt Sallachy bedeutete einen R√ľckschlag, aber prinzipiell ist mit der Neubesetzung des Aufsichtsrats der Boden f√ľr einen Neuanfang bereitet.

20) Talanx (TLX100 | TLX) ist der vierte Versicherer im Ranking. Positiv ist hier das ertragsstarke R√ľckversicherungsgesch√§ft, eine solide Entwicklung in der Industrieversicherung und im internationalen Privatkunden-Gesch√§ft sowie die weit unterdurchschnittliche Bewertung der Aktie. Das Unternehmen will aus dem klassischen Lebensversicherungsgesch√§ft mit Garantiezins aussteigen. Zuletzt hat man das Italiengesch√§ft via Zuk√§ufe ausgebaut.

21) AT&S Austria (922230 | AUS) aus Leoben produziert d√ľnne, hochkomplexe Leiterplatten und ist dabei ein Schl√ľssellieferant f√ľr die gesamte mobile Telekommunikation, beispielsweise f√ľr Smartphone-Hersteller. Fast jedes vierte Handy in Europa enth√§lt eine Leiterplatte von AT&S. Leiterplatten sind passive Bauelemente, die zur Verbindung von aktiven Elementen wie z.B. Transistoren, integrierten Schaltungen und Mikroprozessoren dienen.

Die Aktie befindet sich im Ranking, weil sie knapp unterhalb ihres Buchwerts notiert, ein sehr niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis von nur 0,8 aufweist, sowie ein extrem niedriges KGV von sieben.

Letzteres relativiert sich allerdings dadurch, dass die Analystensch√§tzungen f√ľr den Gewinn je Aktie f√ľr das laufende Gesch√§ftsjahr (01.04.2015-31.03.2016) deutlich niedriger liegen als der im Gesch√§ftsjahr 2014/2015 erzielte Nettoertrag je Aktie von 1,78 Euro.

Erst am vorgestrigen Donnerstag hat die √∂sterreichische Raiffeisen Centrobank ihre Sch√§tzungen f√ľr Umsatz und operativen Gewinn nach unten korrigiert und geht nun f√ľr 2015/2016 nur noch von einem Gewinn je Aktie in H√∂he von 1,07 Euro aus, der auch f√ľr 2016/2017 in dieser Gr√∂√üenordnung liegen soll. Das Kursziel haben sie in der Folge von 16 auf 14 Euro gesenkt und die Einstufung der Aktie von "Halten" auf "Reduzieren".

Beim aktuellen Kurs von 14,48 Euro steigt das KGV f√ľr 2015/2016 auf Basis dieser Sch√§tzung auf 13,5.

In diesem sehr guten Interview mit B√∂rse Express erkl√§rt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer die Hintergr√ľnde f√ľr den zu erwartenden r√ľckl√§ufigen Gewinn je Aktie in den kommenden Jahren. Vor allem h√§ngt dies mit dem Hochfahren der Produktion in den neuen Werken im chinesischen Chongqing zusammen.

Weil die Auslastung dort erst langsam steigen, der Betrieb der Maschinen aber sofort Kosten verursachen wird, entstehen zun√§chst - einkalkulierte - Verluste. Zudem entstehen regul√§re - wie √ľblich auf zehn Jahre verteilte - Abschreibungen f√ľr die Fabriken, die ebenfalls gewinnmindernd wirken.

Hinzu kommt, dass AT&S Teil der Halbleiterbranche ist, die naturgem√§√ü extrem zyklisch ist. Laut Gerstenmayer betr√§gt die Visibilit√§t √ľblicherweise gerade einmal zwei bis drei Monate. Dabei befinden sich die Steierm√§rker derzeit in einem zyklischen Hoch, das nun schon mehrere Jahre w√§hrt.

In den vergangenen f√ľnf Quartalen konnten die Erwartungen der Analysten jeweils deutlich geschlagen werden. Der CEO sieht deshalb die Gefahr, dass die Erwartungen des Marktes zu sehr steigen k√∂nnten und der aktuelle "au√üerordentliche Idealzustand" werde eben nicht ewig halten.

Andererseits kann man aber hinsichtlich des Aktienkurses bei einem Kurs-Buchwert-Verh√§ltnis von knapp unter eins definitiv nicht von √ľberzogenen Erwartungen sprechen, eher von einer gesunden Skepsis.

Unter dem Strich ist AT&S damit ein typischer Trending Value-Wert. Typisch bedeutet in dem Fall, dass beträchtliche Risiken bestehen, dass die in der Vergangenheit gute Gewinnentwicklung sich abschwächt, sich die Fundamentaldaten mithin also verschlechtern. Das ist aber in gewissem Maße bereits in die Marktkapitalisierung eingepreist.

Die B√∂rsenhistorie zeigt nun, dass Anleger langfristig mit solchen Aktien im Durchschnitt eine bessere Rendite erzielen k√∂nnen als mit fundamental teuren Wachstumsaktien, bei denen h√§ufig eine quasi perfekte Zukunftsentwicklung eingepreist ist und bereits die kleinste negative Abweichung zu deutlichen Kursverlusten f√ľhren kann.

Die Tatsache, dass dies in den letzten Jahren anders war (also in allererster Linie diese Wachstumsaktien in der Gunst des Marktes ganz oben standen), bedeutet meiner Ansicht nach nicht, dass deshalb die ultralangfristige B√∂rsenhistorie bedeutungslos geworden w√§re. Im Gegenteil: Der "Backlash", also die R√ľckkehr der Valueaktien in die Gunst der Anleger, k√∂nnte umso heftiger ausfallen. So jedenfalls war es in der Vergangenheit immer im Anschluss an solche Konstellationen wie die derzeitige.

22) ecotel communication ag (585434 | E4C) bietet individuelle, netzunabh√§ngige Telekommunikationsl√∂sungen speziell f√ľr mittelst√§ndische Unternehmen. Dar√ľber hinaus gew√§hrt man anderen (auch branchenfremden) Vermarktern √ľber so genannte Enabling- und Vermittlungsplattformen Zugriff auf das gesamte Produktportfolio. Mit der Marke Easybell (51 Prozent-Beteiligung) richtet man sich mit Internetflatrate-Angeboten auch an Privatanleger und erzielt in Vergleichesportalen wie Check24 Spitzenwerte in Punkto Preisvergleich und Service.

Die im Fr√ľhjahr bekanntgegebene Umsatz- und Gewinnprognose f√ľr 2015 wurde mehrmals best√§tigt, zuletzt am 13. November (Umsatz 90 bis 100 Millionen Euro; EBITDA 7,5 bis 8,5 Millionen Euro). 2016 will man sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn noch etwas mehr schaffen.

Mit Bezug zur Trending Value-Strategie f√§llt bei ecotel vor allem das niedrige Verh√§ltnis zwischen Unternehmenswert (Marktkapitalisierung + Schulden abzgl. Cashbestand, der nicht f√ľr das operative Gesch√§ft ben√∂tigt wird) und EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen) von derzeit 5,4 auf. ecotel f√§llt am ehesten in die Kategorie Handelsunternehmen, das mit geringem Kapitaleinsatz betrieben werden kann (man hat z.B. kein eigenes Netz) umgekehrt aber relativ geringe Gewinnmargen aufweist.

Das f√ľhrt bewertungstechnisch entsprechend zu einem niedrigen Kurs-Umsatz-Verh√§ltnis, einer ordentlichen Eigenkapitalrendite und ordentlichen Cashflows, die allerdings durch relativ niedrige Markteintrittsbarrieren bedroht werden k√∂nnten.

23) Splendid Medien (727950 | SPM) ist in Value-Rankings ebenfalls ein alter Bekannter. Der mittelständische Kinofilm- und Serienhändler kauft meist die Rechte in den USA ein und vermarktet sie dann in Deutschland, produziert aber auch selbst Filme. Auch Servicedienstleistungen wie Digitalisierung und Synchronisation haben die Kölner im Angebot. Landet man den einen oder anderen Volltreffer bei neuen Filmen kann das Geschäft sehr rentabel sein, das Gegenteil gilt in schwachen Jahren.

Bei Splendid schwanken daher traditionell Umsätze und Gewinne stark, unter dem Strich ist aber ein Wachstumstrend erkennbar. 2014 beispielsweise schockte man die Anleger Ende September mit einer heftigen Gewinnwarnung (statt 5 bis 6 Mio. Euro Gewinn nur 1 bis 2 Mio. Euro, geworden sind es dann letztlich sogar nur 900.000 Euro). 2015 könnten es nun aber wieder 2,8 Millionen Euro werden.

Der Markt f√ľr Filmrechte ist durch den Aufstieg von Streaminganbietern wie Sky, Maxdome oder Netflix stark in Bewegung gekommen. Inwieweit Splendid sich hier mit seinem eigenen Video-on-Demand-Portal Videociety langfristig behaupten wird k√∂nnen, scheint fraglich.

Auch hier gilt also: Die Zukunftsaussichten sind nicht gerade blendend und so etwas wie ein Burggraben, also Schutz vor Konkurrenten, existiert auch nicht. Daf√ľr ist die Aktie aber eben sehr g√ľnstig bewertet (unter Buchwert, auf Basis der Prognosen f√ľr 2015 einstelliges KGV, niedriges KUV etc.).

24) IFA Hotel & Touristik (613120 | IFA) ist ein ganz besonderer Fall. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Bewirtschaftung und Vermarktung von Ferienhotels und Ferienclubs und arbeitet hierbei auch mit großen Reiseveranstaltern zusammen. Operativ läuft es sehr gut. In den ersten neun Monaten 2015 konnte ein Gewinn je Aktie von 0,59 Euro erzielt werden und das bei einem Aktienkurs von nur 4,98 Euro.

Problematisch ist das Management bzw. der Gro√üaktion√§r Lopesan, dem wohl zurecht vorgeworfen wird, die freien Aktion√§re zu √ľbervorteilen. Speziell gilt dies durch eine eher √ľberdimensionierte Kapitalerh√∂hung, die zu sehr niedrigen Kursen durchgef√ľhrt worden ist und letztlich zu einer Verw√§sserung der freien Aktion√§re f√ľhrt.

IFA f√§llt damit aus Trending Value-Gesichtspunkten in die Kategorie potenzielle Value-Falle mit sehr g√ľnstiger Bewertung, die aber unter Umst√§nden eben dauerhaft so niedrig bleiben k√∂nnte. Auch im Chart ist kein echter Aufw√§rtstrend zu erkennen. Dennoch geh√∂rte die Aktie zwischenzeitlich zu den relativ am besten performenden Value-Aktien, n√§mlich w√§hrend des Zeitraums, in dem der Gesamtmarkt (DAX) extrem schlecht performt hat und IFA sich relativ stabil gehalten hat.

Unter dem Strich ist die Aktie wohl ein Kandidat √ľber den sich trefflich streiten l√§sst. Trending Value-Puristen werden wegen der g√ľnstigen Kennzahlen stur an dem Wert festhalten, solange er im Ranking ist, w√§hrend eher qualitativ ausgerichtete Investoren, die die Trending Value-Liste nur als erste Vorschl√§ge f√ľr eigene Investments sehen, die sie dann manuell ausw√§hlen, dankend ablehnen werden.

Schließlich weiß man ja in Zeiten von kalten Delistings und immer schwächer werdendem Aktionärsschutz von politischer und rechtlicher Seite nicht, was Unternehmen vom Schlage IFA noch so alles einfällt, um die eigenen Aktionäre auszunutzen.

25) A.S. Creation (A1TNNN | ACWN) ist ein Hersteller von Tapeten und Stoffen. Die Gummersbacher haben ein schwieriges Jahr hinter sich, weil die Ums√§tze in Russland, dem weltweit gr√∂√üten Markt f√ľr Tapeten, durch die dortige Krise und den schwachen Rubel in den ersten neun Monaten 2015 um erschreckende 44 Prozent eingebrochen sind. Dann man operativ trotzdem 5,6 Millionen Euro verdient hat und damit nur 500.000 Euro weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, zeigt dass die Einsparungsma√ünahmen und Umstrukturierungen greifen.

Es zeugt auch von der F√§higkeit des Managements und der Qualit√§t des Unternehmens, wenn man in schwiegen Zeiten trotzdem Geld verdient. Allerdings muss man einschr√§nkend sagen, dass das Jahr 2014 bei A.S. Creation daf√ľr tiefrot war, u.a. wegen W√§hrungsverlusten und einer 5 Millionen Euro-Strafe durch die franz√∂sische Kartellbeh√∂rde.

Auf Kennzahlenbasis √ľberzeugt das Unternehmen durch ein niedriges Kurs-Umsatz-Verh√§ltnis und einem Kurs-Buchwert-Verh√§ltnis von eins. Zuletzt konnte die Aktie deutlich zulegen. A.S. Creation ist damit auch eine Spekulation auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Russland.

MEIN FAZIT:

Vor dem Hintergrund der in der letzten GR-Ausgabe beschriebenen Situation am Gesamtmarkt mit einer jahrelangen Underperformance von Value-Aktien und insgesamt sehr hohen Bewertungsniveaus halte ich es f√ľr aussichtsreich die Trending Value-Strategie am deutschen Markt umzusetzen.

Mit den genannten Aktien werden Sie zwar auf Partys nicht gerade angeben k√∂nnen, aber daf√ľr mittel- und langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit eine √ľberdurchschnittliche Rendite erzielen k√∂nnen. Wichtig ist die mindestens j√§hrliche Aktualisierung des Screenings und in der Folge der Austausch der Werte.


Viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage w√ľnscht
Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
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Charttechnischer Ausblick - DAX-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der DAX-Future (FDAX) konnte in der letzten Handelswoche die aktuellen Jahrestiefs nur f√ľr kurze Zeit geringf√ľgig ausbauen und tendierte danach, wie angenommen, in Richtung 12.000 und folgend knapp √ľber den Widerstand von 12.100 Punkten. ... mehr

ETFs: Suche nach Alternativen

Börse Frankfurt - Indizes - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (B√∂rse Frankfurt). Der Start in den April ist an der B√∂rse gr√ľndlich misslungen: Vor Ostern war es noch nach oben gegangen, so kletterte der DAX am Gr√ľndonnerstag auf 12.096,73 Punkte. Am heutigen Dienstag sieht es vor dem Hintergrund schwacher US-B√∂rsen aber tiefrot aus, am Mittag notiert der DAX bei nur 11.962 Z√§hlern. Der sich versch√§rfende Handelsstreit zwischen den USA und China belastet: ... mehr

Euwax Trends: Nervosität nach Ostern: Verkaufsdruck bei Chip-Werten - Handelsstreit belastet den Aktienmarkt

Börse Stuttgart - Marktberichte - 03.04.2018
Die Kurse am deutschen Aktienmarkt rutschen nach Ostern erneut ab. So notiert der DAX aktuell bei 12.022 Punkten mit 0,6 Prozent im Minus. Das vorl√§ufige Tagestief wurde am Vormittag bei 11.913 Z√§hlern festgestellt. Nun ist also erneut die Marke von 12.000 Punkten, die der Leitindex erst am vergangenen Donnerstag zur√ľckerobert hatte, zeitweise nach unten durchbrochen worden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - S&P-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der S&P-Future zeigte in der vergangenen Handelswoche eine eher seitw√§rts tendierende Bewegung, mit der Marke von rund 2.660,00 Punkten als obere und dem Unterst√ľtzungsbereich 2.590,00 als untere Grenze. Geplante Verk√§ufe an Widerst√§nden hielten somit recht gute Trade-Szenarien bereit. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - Bund-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Bonds - Analysen - 03.04.2018
Ohne nennenswerte Anzeichen schob sich der Bund-Future in den vergangenen Handelstagen weiter nach oben und erreichte am Mittwoch das Wochenziel von knapp 159,75. Widerst√§nde in den aktuellen Kursbereichen stellten nur geringf√ľgige Hindernisse dar und konnten teilweise sauber durchsto√üen werden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - EUR/USD - 14. KW 2018

LYNX Broker - Forex - Analysen - 03.04.2018
Mit merklichem Momentum konnte sich der EUR/USD in der vergangenen Handelswoche √ľber die Hochs der vorletzten Handelswoche schieben, was zu interessanten Kaufchancen f√ľhrte. Mit dem Erreichen des Hochs von 1,2475 war der Aufw√§rtsmove jedoch wieder vorbei und der Wert fiel in die Schiebezone zwischen 1,2400 und 1,2250 zur√ľck. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX wieder unter Druck

Helaba Floor Research - Indizes - 03.04.2018
Aktienmarkt Am Donnerstag ging der DAX bei 12.096,72 Z√§hlern aus dem Handel. Dies entsprach einem Plus in H√∂he von 1,3 Prozent. Anleger nutzen das zuvor reduzierte Kursniveau zum Einstieg, wenngleich auch das Quartalsende (Stichwort: ‚Äúwindow dressing‚Äú) eine wesentliche Rolle gespielt haben d√ľrfte. ... mehr

Henkel ‚Äď den DAX langfristig geschlagen

LYNX Broker - Indizes - Aktien - 03.04.2018
Fundamentalbetrachtung der Henkel AG Die Die Henkel AG & Co. KGaA verf√ľgt den eigenen Angaben zufolge weltweit √ľber ein diversifiziertes Portfolio mit starken Marken, Innovationen und Technologien in seinen drei Unternehmensbereichen. Im st√§rksten Konzernsegment Adhesive Technologies ‚Äď dem Klebstoffbereich ‚Äď mit einem Umsatzanteil von 47 Prozent gilt Henkel als globaler Marktf√ľhrer. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 158.57-160.07

Helaba Floor Research - Bonds - 03.04.2018
An den internationalen Finanzmärkten kehrte vorösterliche Ruhe ein. Nach einem von großer Verunsicherung und Nervosität geprägten Handelsverlauf standen im Handelsstreit der USA mit China die Zeichen auf Entspannung. Während der Ausverkauf an den Aktienbörsen zum Stillstand kam, legten auch festverzinsliche Papiere eine Verschnaufpause ein. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Stimmungsindikatoren im Fokus

Helaba Floor Research - Forex - 03.04.2018
statistDie verk√ľrzte Handelswoche startet mit den Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone. Vorabsch√§tzungen in Deutschland und Frankreich lassen auf nachlassende Stimmungsumfragen schlie√üen. Auch der schwelende Handelskonflikt mit den USA k√∂nnte negativen Einfluss auf die Stimmung der Einkaufsmanager aus√ľben. ... mehr

Ripple (XRP): Bärische Ostern belasten den Kurs

DailyFX - Marktberichte - Kryptowährungen - 03.04.2018
Der bankennahe Token ist nicht gut auf Ostern zu sprechen. √úber die Feiertage hatte der Kurs zeitweise rund 14 Prozent ausgehend von Freitag nachgegeben. Dar√ľber hinaus steht die 0,50-US-Dollar-Marke aktuell unter Beschuss. Die Osterfeiertage konnten den Ripple-Kurs nicht befl√ľgeln. ... mehr

DAX: Unsicherheiten bleiben bestehen

IG Markets Research - Marktberichte - 03.04.2018
03.04.2018 ‚Äď 07:15 Uhr (Werbemitteilung): US-Pr√§sident Donald Trump bleibt auch weiterhin ein Risikofaktor f√ľr die Finanzm√§rkte. Der drohende Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China d√ľrfte auch zu Beginn des zweiten Quartals das zentrale Thema sein. Vorb√∂rslich d√ľrfte der DAX mit deutlichen Kursabschl√§gen in die Woche starten. ... mehr

Neue ETFs: Dividendenstarke Aktien aus USA und weltweit

Börse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Deutsche Asset Management erweitert das Angebot an Exchange Traded Funds auf Xetra und im Frankfurter Parketthandel. Mit den zwei neuen Aktien-ETFs erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Unternehmen mit hoher Dividendenrendite und soliden Finanzkennzahlen zu partizipieren. ... mehr

Neuer ETF: Inflationsgesch√ľtzte US TIPS

Börse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Emittent iShares erweitert das Angebot an Renten-ETFs auf Xetra und an der Börse Frankfurt. Mit dem Rentenindex-ETF können Anleger an der Wertentwicklung von auf US-Dollar lautenden, inflationsindexierte Anleihen des US-Schatzamtes (US TIPS) partizipieren. ... mehr

Charttechnik: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum

Formationstrader I H. Esnaashari - Forex - Kryptowährungen - 02.04.2018
Video-Chartanalyse Kryptow√§hrungen Der Bitcoin-Preis l√§uft eine untergeordnete Unterst√ľtzung an. Von hier aus hat Preis Stabilisierungspotential. ... mehr

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