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Geldanlage Report: Mein Long-Short-Experiment mit echtem Geld!

Armin Brack - Indizes - 15.03.2015

Warum viele Anleger das Relative Stärke-Kriterium bei Aktien falsch verwenden!?

Lieber Geldanleger, ich zerbreche mir gerade den Kopf darüber wie ich mit einer Langfrist-Strategie ohne großen Rechercheaufwand in den kommenden 5 Jahren Geld verdienen kann.

Obwohl der Gesamtmarkt aktuell extrem hoch bewertet ist und deshalb mittel- und langfristig geringe Renditen mit Aktien zu erwarten sind.

Das heißt, eine reine Buy-and-Hold-Strategie nach dem Motto von Kostolany ("Aktien kaufen und schlafen legen") scheint angesichts der aktuellen Ausgangslage nach sechs Jahren Bullenmarkt wenig attraktiv. Sie könnten einen mächtigen Kater haben, wenn Sie beispielsweise nach fünf Jahren wieder aufwachen.

Stattdessen gefällt mir eine marktneutrale Long-Short-Strategie sehr gut. Das heißt: Ich investiere eine ebenso große Summe in den Kauf von Aktien wie in den Verkauf von Aktien. Konkret: Ich kaufe 20 Aktien und investiere jeweils 2.500 Euro in diese Werte.

Gleichzeitig shorte ich 20 andere Aktien, das heißt ich leihe mir diese Aktien von meinem Broker aus, und verkaufe sie. Pro Position verkaufe ich Aktien im Wert von 2.500 Euro leer.

Das heißt: Am Ende habe ich 50.000 Euro regulär in Aktien investiert und 50.000 Euro short in Aktien investiert. Theoretisch habe ich damit das Gesamtmarktrisiko ausgeschaltet. Fällt der Gesamtmarkt verlieren zwar meine 20 Long-Positionen tendenziell an Wert, dafür fallen aber auch die Short-Positionen. Steigt der Markt gewinnen meine Long-Positionen an Wert und gleichzeitig steigen - leider - auch die geshorteten Titel eher weiter.

Damit das Ganze nicht zum Nullsummen-Spiel wird ist mein Ziel natürlich, dass die regulär gekauften Aktien relativ zu den geshorteten Aktien besser performen. Als einziges Auswahlkriterium verwende ich dabei die relative Stärke - aber auf eine andere Art und Weise als das üblicherweise der Fall ist. Es folgt die Erklärung:
Relative Stärke über einen langen Zeitraum führt in der Folge zu Underperformance


Relative Stärke in der Definition, die ich verwende bedeutet einfach: Eine Aktie entwickelt sich über den Zeitraum X besser als ihre Benchmark, also der Index in dem sie notiert.

Es ist zwar richtig und wissenschaftlich nachgewiesen, dass relative Stärke über einen kurzen Zeitraum weitere relative Stärke nach sich zieht (oder simpel formuliert: Aktien, die steigen, neigen dazu, weiter zu steigen). Falls Ihnen das komisch vorkommt: Das ist wirklich so.

Der Statistik-Guru und Fondsmanager James P. O`Shaughnessy hat das in Ultralangfrist-Studien zum US-Markt nachgewiesen. Allerdings gilt diese Regel nur für kurze Zeiträume bis hin zu einem Jahr. Danach setzt die goldene Börsenregel des "Regression to the mean" ein, was auf deutsch im Normalfall wenig aussagekräftig mit Regression zur Mitte übersetzt wird.

Wikipedia erklärt Regression zur Mitte folgendermaßen: Regression zur Mitte ist ein Begriff der Statistik; er bezeichnet das Phänomen, dass nach einem extrem ausgefallenen Messwert die nachfolgende Messung wieder näher am Durchschnitt liegt, falls der Zufall einen Einfluss auf die Messgröße hat. Dies gilt immer, wenn die beiden Messungen korrelieren, aber nicht zu 100%.

Auf Aktien bezogen bedeutet es: Werte, die über einen sehr langen Zeitraum von beispielsweise fünf Jahre extrem gut performt haben, neigen dazu sich im darauf folgenden Zeitraum deutlich schlechter als der Durchschnitt aller Aktien zu entwickeln. Das gilt natürlich nicht für jeden Einzelwert aber für die Gruppe dieser Aktien.

Das ist auch logisch nachvollziehbar, denn die verschiedenen Branchen aus denen die Einzelwerte kommen, unterliegen einer gewissen Zyklik (die bei manchen stärker als bei anderen ausgeprägt ist, was aber in diesem Fall keine Rolle spielt).

Das heißt, in Branche X läuft es in einem bestimmten Zeitraum extrem gut, also performen auch die Aktien aus dieser Branche extrem gut. Kommt der zyklische Abschwung in der Branche setzt der gegenteilige Effekt auf die Aktien ein.

Verschärft wird diese Tendenz dann noch durch bestimmte Modewellen. Wenn bestimmte Aktien über einen längeren Zeitraum sehr gut performen wollen auf einmal alle diese Aktien haben und die Bewertungsniveaus werden dann in extreme Höhen getrieben.

Entsprechend fallen diese Aktien dann umso stärker, wenn der Hype abflaut. Beispiele gibt es viele, genannt seien an dieser Stelle Internet-Aktien, Biotech-Aktien, 3D-Druck-Aktien, Goldminen, Silberminen, Uranminen, Graphit.

Doch es müssen gar nicht diese Spezialbereiche sein. Auch bei den Blue Chips aus den Bereichen Auto, Chemie, Banken etc. gibt es diese konjunkturell und hype bedingten Ausschläge.

Nun die konkreten Zahlen von O`Shaughnessy für den US-Markt. Wer im Jahr 1955 (soweit reicht seine Datenbank zurück) die 50 schlechtesten Kursperformer der vergangenen fünf Jahre aus seiner Datenbank (die mehrere tausend Werte umfasst) gekauft und 10.000 US-Dollar in diese investiert hat, der hatte Ende 2003 17,04 Millionen US-Dollar.

Das ergibt eine durchschnittliche jährliche Rendite von 16,8 Prozent. Im selben Zeitraum hat die Gruppe "alle Aktien", in der alle Titel seiner Datenbank enthalten sind, eine Rendite von 12,6 Prozent per anno erzielt (Endbetrag 2,92 Millionen US-Dollar).

Das heißt: Mit dieser Strategie lässt sich der Markt deutlich schlagen. Noch bemerkenswerter ist aber die Schwäche der Top-Performer: Wer zum gleichen Zeitpunkt in die 50 besten Performer der vergangenen fünf Jahre investiert hat, der hat aus 10.000 US-Dollar nur 244.670 US-Dollar bzw. eine Rendite von 6,9 Prozent per anno erzielt.

Die Schlussfolgerung daraus ist für mich: Wenn ich gleichzeitig die schlechtesten Performer der letzten fünf Jahre kaufe und die besten Performer verkaufe, dann kann ich aus der Performance der beiden Gruppen eine hohe Rendite erzielen.

Natürlich gibt es einige Fallstricke zu beachten: Die extremen Performer aus dem O`Shaughnessy-Universum sind volatiler und haben insofern auch heftigere Rückschläge als der Durchschnitt aller Aktien. Dies lässt sich aber meiner Meinung nach abschwächen, in dem man sich bei der Auswahl der Werte auf die großen Indizes beschränkt.

Ein anderer Punkt ist, dass für die Shortpositionen eine Leihgebühr anfällt. Hier sollte man darauf achten, dass diese Leihgebühr nicht zu hoch ist, wenn man über einen langen Zeitraum shortet damit die Outperformance nicht durch die Kosten für die Wertpapierleihe aufgefressen wird.

Aber hier gilt: Besonders teuer zum Ausleihen sind normalerweise die Werte mit einer sehr hohen Short-Quote. Das wiederum sind meist sehr spekulative Aktien, beispielsweise aus dem Technologiesektor. Diese Aktien sind nicht unbedingt die, die ich shorte, wie wir weiter unten sehen werden.
Diese Aktien habe ich ausgewählt


Wie habe ich nun die Aktien genau ausgewählt? Es gibt in Deutschland vier große Aktienindizes, den DAX, den MDAX, den TecDAX und den SDAX. Ich kaufe bei allen vier Indizes die fünf Werte, die in den vergangenen fünf Jahren die schlechteste Performance erzielt haben und verkaufe die fünf Top-Performer der jeweiligen Gruppe.

Im Einzelnen sind das folgende Aktien:

DAX Top 5
Continental
BMW
Volkswagen Vz.
Merck KGaA
Fresenius SE

DAX Flop 5
Commerzbank
RWE
E.ON
Deutsche Bank
K&S AG

MDAX Top 5
Dürr
Kuka
Bertrandt
Hugo Boss
ProSiebenSat1

MDAX Flop 5
Salzgitter
Klöckner
Südzucker
Metro
Wincor Nixdorf

TecDAX Top 5
Nemetschek
Sartorius Vz.
Drillisch
Cancom
BB Biotech

TecDAX Flop 5
SMA Solar
Aixtron
Kontron
Software AG
QSC

SDAX Top 5
SAF Holland
Patrizia Immo.
Grammer
GrenkeLeasing
Sixt Stamm.

SDAX Flop 5
Bauer
MLP
Delticom
Hamburger Hafen
Heidelberger Dr.

Dazu folgende Anmerkungen: Shorten kann ich natürlich nur die Werte, die mein Broker (Interactive Brokers) mir auch ausleiht. Im SDAX ist das nicht bei allen Titeln der Fall. So gehören hier eigentlich Zooplus und Amadeus Fire zu den Top-Performern. Beide sind aber bei Interactive Brokers nicht "shortable". Stattdessen habe ich dann einfach die Top-Performer Nummer 6 und 7, GrenkeLeasing und Sixt, genommen.

Der Plan ist, diese Werte alle für zunächst ein Jahr zu halten. Da bei den Shortpositionen theoretisch unendlich hohe Verluste möglich sind, muss ich hier einen Verlustbegrenzungsmechanismus einbauen. Der sieht so aus, dass ich die Shortposition auflöse, wenn die betreffende Aktie ausgehend von meinem Kaufkurs um 50 Prozent oder mehr gestiegen ist. Dann wird die Position sofort glattgestellt.

Umgekehrt möchte ich Gewinne realisieren sobald eine Shortposition mit 50 Prozent im Plus liegt, sich der geshortete Wert also halbiert hat. Es handelt sich bei den betreffenden Aktien ja nicht um schlechte Firmen. Ganz im Gegenteil. Es geht nur darum, von einem zyklischen Abschwung bzw. einem Rückgang der teils exorbitant hohen Bewertungsniveaus zu profitieren.

An dieser Stelle eine Anmerkung: Dieser Artikel soll ausdrücklich keine Aufforderung oder eine Animation dazu sein, diese Strategie selber nachzubilden. Speziell das Shorten von Aktien ist mit beträchtlichen Risiken verbunden (u.a. wie erwähnt tendenziell unbegrenzte Verluste) und Sie sollten nur dann Aktien leerverkaufen, wenn Sie mit den Risiken sehr gut vertraut sind und bereit sind, diese einzugehen (selbst wenn es sich um eine kombinierte Long-/Short-Strategie handelt).

Ein weiterer Hinweis: Nicht jeder Broker oder jede Bank bietet das Shorten von Aktien überhaupt an und noch weniger tun dies über einen längeren Zeitraum. Bedenken sollten Sie auch, dass eventuell zur Auszahlung kommende Dividenden bei den geshorteten Aktien als Verluste zu Buche schlagen.

Auto-Aktien haben extrem gut performt

Noch ein paar Sätze zu den mechanisch gefilterten Aktien oben: Sie erkennen beispielsweise, dass bei den Top-Performern die Boombranche "Auto" sehr oft vorhanden ist (wobei Boombranche in diesem Zusammenhang natürlich den internationalen Automarkt mit hohen Wachstumsraten beispielsweise in China meint).

Insgesamt kommen mit Continental, BMW, VW Vz., Dürr, Bertrandt, SAF Holland, Grammer und Sixt St. nicht weniger als acht Werte aus diesem Segment. Demgegenüber taucht bei den Flop-Performern mit dem Reifenhändler Delticom gerade mal ein Wert auf, den man der Automobilbranche zuordnen könnte.

Daraus ergibt sich natürlich ein gewisses Klumpenrisiko. Soll heißen: Wenn Autoaktien insgesamt weiter sehr gut performen bekomme ich ein Problem. Andererseits will ich aber die Strategie auch nicht aufweichen, weil dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Kosten der Rendite gehen würde.

Umgekehrt fällt die Schwäche von Aktien aus den Bereichen Finanzen, Rohstoffe, Energieversorger und Stahl auf.

Banken leiden einerseits immer noch unter den Nachwirkungen der weltweiten Finanzkrise und andererseits vermehrt unter den immer weiter fallenden Zinsen. Je niedriger die Zinsen, um so schwieriger ist es auch für die Banken selbst, das zur Verfügung stehende Kapital lukrativ anzulegen.

Unter Rohstoffe fallen in dem Fall Südzucker und der Düngerhersteller K+S. Prinzipiell gehört der Rohstoffsektor zu den schwächsten Branchen der letzten Jahre. Der Rogers International Commodity Index, jahrelang gefeiert als "the place to be" für den modernen Anleger hat in den letzten fünf Jahren knapp 20 Prozent verloren (während sich beispielsweise der DAX im gleichen Zeitraum mit plus 98 Prozent fast verdoppelt hat).

Energieversorger bezieht sich auf E.ON und RWE, die unter dem Atomausstieg in Deutschland leiden und Stahl betrifft Salzgitter und Klöckner, die unter den Überkapazitäten in der Branche leiden.

Ich gebe ehrlich zu, dass mir beim Kauf von Stahlwerten und beispielsweise auch bei Heidelberger Druck aus der schrumpfenden Druckbranche, nicht ganz wohl ist. Auch SMA Solar ist ein riskantes Investment droht der Wechselrichter-Hersteller am Preisdruck in der Branche, der speziell von chinesischen Anbietern ausgeht, zu zerbrechen.

Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass ich mir mit dieser Vorgehensweise auch den einen oder anderen Totalverlust an Bord holen könnte, aber ich vertraue auf die Stärke der Strategie insgesamt. Eins ist klar: Es wird ein langer Atem vonnöten sein!

MEIN FAZIT:

Wer jetzt langfristig in Aktien investieren möchte, der muss meiner Meinung nach "unpopuläre" Entscheidungen treffen, soll heißen: Antizyklisch in zurückgebliebene Aktien investieren und die Top-Performer der letzten Jahre meiden bzw. shorten.

Eine Option für erfahrene Anleger ist die vorgestellte Long-Short-Strategie. Diese nutzt die goldene Börsenregel der Regression zum Mittelwert. Diese besagt, dass Aktien, die über einen Zeitraum von fünf Jahren den Markt am stärksten outperformt haben, danach zu Underperformern werden und umgekehrt. Die Langfrist-Studien des US-Fondsmanagern James P. O`Shaughnessy unterstreichen diese Theorie.

Ich werde diese Strategie privat selbst umsetzen und mich in den kommenden Tagen in den genannten Aktien entsprechend positionieren. Von Zeit werde ich Sie dann an dieser Stelle über die Performance-Entwicklung und meine allgemeinen Erfahrungen mit der Strategie auf dem Laufenden halten.

Hinweispflicht nach §34b WpHG: Die Geldanlage-Report-Redaktion ist zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels in folgenden Einzelaktien direkt investiert: NXP Semiconductors. Es kann daher ein Interessenskonflikt vorliegen. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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Armin Brack
Chef-Redakteur Geldanlage-Report
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